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Von der Traube zur Lichtquelle

09.03.2021

Es gibt Leuchten, die aus recyceltem Plastik oder Verpackungsabfall hergestellt werden – und es gibt »tresta«: Die Entwicklung von Katharina Hölz haucht Kelterabfällen neues Leben ein und bringt sie zum Leuchten.

Das »Lichtgewaechs« von Tresta verbreitet ein warmes Licht und strömt einen dezenten Mostduft aus. (Foto: Tresta)

Bei der Weinherstellung entsteht nicht nur wohlschmeckender Traubensaft, es fallen auch große Mengen Trester an – also ungenutzte Stiele, Kerne und Schalen. Jährlich entstehen in Deutschland 200.000 Tonnen dieses Traubenabfalls, nur geringe Teile davon werden zu Tresterbrand oder Tierfutter verarbeitet. Das Gros verbleibt jedoch als ungenutzte Biomasse.

Aufgrund der Herkunft ihrer Werkstoffe eignet sich die Leuchte besonders gut als Lichquelle in gemütlichen Weinstuben. (Foto: Tresta)

Katharina Hölz, Absolventin der Fachrichtung Kommunikationsdesign an der Hochschule Trier, hat sich deshalb das Ziel gesetzt, diese Biomasse einem neuen Lebenszyklus zuzuführen. Gemäß dem sogenannten Cradle-to-Cradle-Prinzip, das einen perfekt geschlossenen Kreislauf ohne Abfall anstrebt, kombiniert die nachhaltige Designerin die Pressrückstände aus der Weinproduktion mit natürlichen Bindemitteln wie Carnaubawachs. Der dabei entstehende natürliche Verbundwerkstoff ist unter anderem die Basis für die Leuchte »Lichtgewaechs«.

Das organische Design der Leuchte verbreitet ein warmes Licht und spricht mit seiner harmonischen Formsprache nicht nur Ästheten an, sondern auch Menschen mit feiner Nase. Denn die Lampe strömt einen dezenten Mostduft aus. Das prädestiniert sie als Leuchtkörper für gemütliche Weinstuben und heimelige Esszimmer. Das »Lichtgewaechs« ist je nach Traubensorte und Kelterung heller oder dunkler. Verschiedene Leinenkabel setzen farbige Akzente

www.tresta-design.de


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