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Nur An und Aus war gestern

LED-Treiber für die Lichtsteuerung im Büro

Auf einen Blick

Etwa 75 % der Büros in Europa sind derzeit noch mit einer konventionellen, nicht steuerbaren Lichtlösung ausgestattet. Die Umrüstung auf effiziente und intelligente Technik bietet in diesem Bereich also ein großes Energiesparpotenzial. Starre Lösungen, die den ganzen Tag bei vollem Lichtstrom laufen, ohne ihr Lichtlevel der Umgebungshelligkeit anzupassen und ohne die Präsenz oder Abwesenheit der Mitarbeiter zu berücksichtigen, bedeuten Energieverschwendung. Aber auch für das Wohlbefinden der Büronutzer sind dynamische Lichtlösungen ein wichtiger Schlüssel. Und dieses gute Befinden bedeutet Leistungsfähigkeit. Veraltete Lichttechnik ist in diesem Sinne also doppelt ineffizient: sowohl hinsichtlich des Energiebedarfs als auch bezüglich der Produktivität.

Energie sparen, Komfort erhöhen

Auf etwa 14 % wird der Anteil der Beleuchtungsenergie am europäischen Gesamtenergiebedarf geschätzt. Moderne Lichtlösungen im Büro können helfen, diesen Wert deutlich zu senken und so einen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele der Europäischen Union bis 2020 leisten. Die Mittel und Wege, eine effiziente, sichere und komfortable Bürobeleuchtung zu realisieren, sind vielfältig. Unterschiedliche Büroarchitekturen und Nutzungen verlangen individuelle Konzepte. Sicher ist allerdings eines: Durch eine Lichtsteuerung gewinnt jede Lichtlösung, denn sie erlaubt die flexible Versorgung der Flächen mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken bei wechselnden Arbeitsaufgaben, bietet die tageslicht- und präsenzabhängige Anpassung des Lichtstroms und erhöht den Komfort, da der Nutzer nicht mit einem Standardluxlevel, sondern mit bedarfsgerechtem Licht versorgt wird. Dieser Bedarf kann übrigens je nach Mitarbeiter und Arbeitsaufgabe sehr unterschiedlich aussehen. Für einige Büroarbeiten beispielsweise wird weniger Licht benötigt als für andere, ältere Menschen benötigen oft mehr Licht als jüngere.

Ein intelligentes Betriebsgerät zwischen Leuchtmittel und Stromversorgung eröffnet die Option auf variables Licht.

Die Treiberserie »CoolLED« umfasst verschiedene Modelle. Diverse Bauformen ermöglichen die passgenaue Integration der Treiber in Leuchten. Als Ansteuermöglichkeiten stehen sowohl das DALI-Protokoll als auch 1…10-V-Schnittstellen zur zu Auswahl.

Elektronische Betriebsgeräte sind der Schlüssel

Sobald es im Büro nicht mehr nur »Licht an oder Licht aus« heißt, sind Betriebsgeräte gefragt, die die Befehle der Lichtsteuerung interpretieren können und auch bei verschiedenen Dimmlevels für den schonenden und energieeffizienten Betrieb der Leuchtmittel sorgen. Ein Experte für solche elektronischen Betriebsgeräte ist das Unternehmen Harvard Engineering. Korrespondierend zur allgemeinen Entwicklung des Lichtmarktes hat der Spezialist sein Portfolio gerade im Bereich der Treiber für High-Brightness-LEDs deutlich ausgebaut. Verfügbar sind verschiedene Bauformen sowohl für das digitale Steuerprotokoll DALI als auch für die analoge 1-10-V-Ansteuerung.

Das Gesamtsystem im Blick

Unter dem Namen »CoolLED« bietet Harvard eine umfangreiche Serie an Betriebsgeräten für High-Power-LEDs an. Optimiert hinsichtlich einer geringen Wärmeentwicklung und hoher Wirkungsgrade haben alle Modelle der Serie eine Mindestlebensdauer von 50000 h. Lange Lebensdauern der Betriebsgeräte gewinnen insbesondere im Zusammenspiel mit LEDs an Bedeutung, da diese selbst deutlich länger als konventionelle Leuchtmittel in Betrieb sein können. Die Gesamtlebensdauer des Systems Leuchte durch den Frühausfall von Einzelkomponenten zu beschränken, wäre also fatal.

Eine integrierte Temperaturüberwachung schützt die Treiber vor Überhitzung. Die Familie der Konstantstrom-Betriebsgeräte ist in einer großen Bandbreite von Eingangsspannungen und Ausgangsleistungen, in verschiedenen Bauformen und mit integrierten Schnittstellen für die Lichtsteuerung verfügbar. Eine interessante Option bieten die Geräte vom Typ »CoolLEDswitchable«. Über einen Switch kann hier während der Installation der gewünschte Ausgangsstrom aus zwei Optionen ausgewählt werden (350 / 700 mA, 450 / 900 mA, 500/ 1000 mA, 1200 / 1400 mA). Je nach Typ arbeiten die Treiber mit einer Leistungsfaktorkorrektur (PFC) von bis zu 0,98 und Harvard gibt den Wirkungsgrad mit bis zu 87 % an.

Die »CoolLED«-Serie umfasst auch Modelle, die als Dimmprinzip Phasenan- oder -abschnitt nutzen. Das hier gezeigte »CLK20« hat eine Effizienz von 83 % und eine Lebensdauer von mehr als 50000 h (angegeben für 50° Umgebungstemperatur). Es gibt Typen mit konstanten Ausgangsströmen von 350 mA, 500 mA, 700 mA und 1050 mA und einer Ausgangsleistung von bis zu 20 W.

LED und DALI für die Firmenzentrale

Überzeugt von der eigenen Produktqualität und von der Unverzichtbarkeit von steuerbarem Licht hat Harvard seine gesamte Produktionsstätte im englischen Normaton/West Yorkshire mit den »CoolLED«- Treibern ausgestattet. Die Produktion, das Lager, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die Großraumbüros und alle Konferenzräume bieten dank DALI-Lichtmanagement und LED-Leuchten flexibles Licht. Die DALI-Betriebsgeräte ermöglichen dem Unternehmen, Lichtszenen für die typische Nutzung der einzelnen Funktionsbereiche zu hinterlegen und auf Knopfdruck abzurufen. In den großzügig mit Tageslicht versorgten Büros empfangen die Treiber Signale von Tageslichtsensoren und passen den Lichtstrom der LED-Leuchten der Umgebungshelligkeit an. In vielen Räumen und vor allem in den Korridoren der Firmenzentrale kommen zudem Bewegungssensoren zum Einsatz. Detektieren sie keine anwesenden Personen, wird das Licht entweder gedimmt oder in anderen Bereichen auch ganz abgeschaltet, wenn es nicht benötigt wird.

Das hier gezeigte »CLQ Twin Output« bietet ausgangsseitig zwei Kanäle. So lassen sich zum Beispiel zwei LED-Strings über einen Treiber versorgen. Zudem hat der Nutzer per Switch die Wahl zwischen jeweils zwei verschiedenen Ausgangsströmen. Dieses Modell gibt es für Ausgangsleistungen von bis zu 66 W. »CLP Twin DALI« und »CLP Twin 1–10V« bieten die gleiche Funktionalität für die digitale und analoge Lichtsteuerung.

Weitere Informationen:

Fotos: Harvard Engineering PLC, Normanton (GB)
Der Vertrieb der Treiber in der D-A-CH-Region erfolgt über das Harvard-Vertriebsbüro in Hamburg, www.harvardeng.com


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