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Leuchtende Sterne und funkelnde Eiskristalle

12.12.2016

Die Dammtorstraße in Hamburg steht in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Stern

Leuchtende Sterne oder funkelnde Eiskristalle – die Weihnachtsbeleuchtung in der Dammtorstraße lässt viele Assoziationen zu. Mit ihrer modernen und künstlerischen Gestaltung setzt sich die Lichtkunst ganz bewusst von herkömmlicher, traditioneller Weihnachtsbeleuchtung ab.

Im letzten Jahr wurden die zwölf Lichtskulpturen an den Masten der öffentlichen Beleuchtung feierlich eingeweiht. In diesem Jahr werden die zwölf Leuchtobjekte durch einen über der Dammtorstraße freischwebenden Stern gekrönt. Dieser wurde am Montag, den 21. November 2016, gegen 16 Uhr feierlich von Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, eingeschaltet. Die Weihnachtsbeleuchtung wird ganztägig die Flaniermeile zwischen Stephansplatz und Gänsemarkt erleuchten und vom 21. November bis zum 6. Januar 2017 zu bewundern sein.

Copyright_Ulrich Perrey_Otto Wulff BID Gesellschaft mbH

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Idee

Die Idee des Beleuchtungskonzepts geht auf die Initiative des Business Improvement Districts (BID) Opernboulevard zurück. Das Bündnis aus allen Grundeigentümern der Dammtorstraße und deren Vertretern hatte für die Weihnachtsbeleuchtung erstmals einen Wettbewerb ausgeschrieben. Diesen konnten die Hamburger Florian Fischötter Architekten in Zusammenarbeit mit List Lichtdesign für sich entscheiden. „Der Entwurf hat sich durchgesetzt, weil er ein originelles, zeitgenössisches Konzept für die Weihnachtsbeleuchtung umsetzt. Die Lichtstäbe wirken wie leuchtende Skulpturen im öffentlichen Raum und passen zu diesem Ort der Hochkultur“, begründet Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter die Entscheidung für den abstrakten, skulpturalen Entwurf.

 

Konstruktion

Bis der Prototyp für die Beleuchtung vorlag, wurde mit unterschiedlichsten Materialien und Konstruktionen experimentiert. Überzeugt hat am Ende eine Konstruktion aus Acrylröhren, gefüllt mit energiesparenden LED-Lichterketten, die mit 480 warmweißen LED-Lichtpunkten versehen sind. Die Leuchtstäbe wurden in unterschiedlichen Neigungswinkeln zu einem sternartigen Gebilde geformt – alles in Handarbeit von der bayerischen Bergmeister Leuchten GmbH. Die luftige Anordnung der Stäbe erlaubt es dem Betrachter, aus jedem Blickwinkel etwas anderes aus den Skulpturen zu lesen. „Es war uns wichtig, einen abstrakten Gestaltungsansatz zu finden, der jedoch eine eindeutige weihnachtliche Stimmung hervorruft. Die Lichtinstallation erinnert entfernt an Sterne oder Schneeflocken. Zudem sollte das Konzept klar und unkompliziert sein“, fasst Florian Fischötter das künstlerisch-festliche Konzept zusammen. Vor Ort umgesetzt wurde das Lichtkonzept von der Hamburger Firma Luminar.

 

Bedeutung

Die Beleuchtung gilt als Höhepunkt der Revitalisierung des Quartiers Opernboulevard. Die 280 Meter lange Flaniermeile war 2011/12 aufwändig saniert worden und bietet auf dem Weg in die City einen hochwertigen Mix aus kulinarischen Angeboten, Shopping-Möglichkeiten und Hochkultur. Mit dem weihnachtlichen Lichterglanz lädt das „Eingangstor zur City“ auch in der kalten Jahreszeit zu einem Spaziergang ein. „Man könnte sich wohl keine festlichere Inszenierung für eine Straße vorstellen, deren positiver Wandlungsprozess uns in den letzten Jahren selbst überrascht hat. Die Winterbeleuchtung ist nun die Krönung des neuen Opernboulevards“, resümiert Dr. Sebastian Binger, Geschäftsführer der Otto Wulff BID Gesellschaft mbH und Aufgabenträger des BID Opernboulevard.

 

Eckdaten:

Freischwebende Lichtskulptur:

  • 12 Plexiglasröhren
  • Länge der Röhren: je 4 Meter
  • Befestigung: Aluminiumkonstruktion, die an zwei durchlaufenden Tragseilen abgehängt wird, die in den Fassaden der umliegenden Gebäude verankert sind
  • Höhe der Sternabhängung: ca. 12,5 Meter
  • Gewicht: 150 kg

 

Lichtskulpturen an den Masten der öffentlichen Beleuchtung

  • 12 Lichtskulpturen an den Lichtmasten
  • Länge der Stäbe: je 4 Meter
  • Insgesamt 60 Leuchtstäbe, bestehend aus zwei klaren Acrylglas Rohren
  • Befestigung: Mastschellen, bestehend aus zwei Halbschalen aus Aluminium, mit je fünf Aufnahmen für die Leuchtstäbe
  • Anbringungshöhe: ca. 6-7 Meter

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