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Kein Verbot von Natriumdampflampen

13.02.2019

In der Straßenbeleuchtung können Kommunen weiter auf Hochdruck-Natriumdampflampen (NAV) setzen. Nach Informationen des Umweltbundesamtes (UBA) sind weder auf Bundes- noch EU-Ebene Nutzungseinschränkungen für die Lampenart vorgesehen.

Nachdem es zuletzt vermehrt Unsicherheit zur Perspektive der Hochdruck-Natriumdampflampe (NAV) gegeben hatte, stellt das Umweltbundesamt (UBA) jetzt klar: Anders als Quecksilberdampf-Produkten droht den mit bis zu 70.000 Betriebsstunden langlebigen Hochdruck-Natriumdampflampen keinesfalls das Ende. Nach den aktuellen EU-Vorgaben zur Produktgestaltung wird es auch keine Einschränkung des Marktangebots bei diesen Lampen geben. Ein Regelungsentwurf aus dem Jahr 2015 hatte dies noch vorgesehen, sei mittlerweile jedoch vom Tisch.

Die jüngsten Beschlüsse der EU-Mitgliedsstaaten vom Dezember 2018 zu Anforderungen an Stromeffizienz, sonstige Gebrauchseigenschaften sowie Informationen sähen zwar Veränderungen vor. Jedoch müssten nur einzelne der auch als HS-Lampen bekannten Produkte vom Markt weichen. Dies bedeute indes keinerlei Einschränkung für die NAV-Nutzung: Die volle Bandbreite derzeit verfügbarer Wattagen und Lichtstromwerte (Lumen) bleibe erhalten. Unproblematisch seien auch die EU-Vorschriften zu Quecksilber-Höchstwerten: Marktübliche NAV-Lampen erfüllten diese seit 2012 gültigen Vorgaben, eine weitere Verschärfung sei nicht vorgesehen.

www.umweltbundesamt.de


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