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Im wahren Leben

06.11.2019

Mehr als zwei Millionen Menschen besuchten 2003 Olafur Eliassons Installation »The Weather« in der Turbinen Halle der Tate Modern London. 16 Jahre sind seitdem vergangen und jetzt ist der Künstler mit einer großen Schau unter dem Titel »In real life« zurückgekehrt. Etwa 40 Werke, darunter einige speziell für die Londoner Ausstellung konzipierte Arbeiten, präsentieren sein Schaffen der letzten 30 Jahre. Viele der Installationen spielen mit Reflexionen, Inversionen, Nachbildern und Farbverschiebungen, um die Art und Weise herauszufordern, wie wir durch unsere Umgebung navigieren und wie wir sie wahrnehmen. Dementsprechend spielt das Licht bei vielen der jetzt in der Tate gezeigten Arbeiten eine wichtige Rolle. Exemplarisch dafür steht »In real life 2019« (im Bild). Hier dreht sich eine abgependelte Kugel aus gefalteten Metallteilen um einen Lichtkern und strahlt farbige spiralförmige Muster aus. Die Ausstellung gastiert noch bis zum 5. Januar 2020 in London. Anschließend zieht sie weiter ins Guggenheim Museum in Bilbao.

www.tate.org.uk | https://olafureliasson.net

In real life, 2019, Olafur Eliasson, Tate Modern, London (Foto: Anders Sune Berg)

 


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