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László Moholy-Nagy im Gropius-Bau Berlin

200 Arbeiten von László Moholy-Nagy (1895-1946) wird der Martin-Gropius-Bau Berlin vom 4. November 2010 bis 16. Januar 2011 in einer großen Gesamtschau präsentieren.

Die Schau konzentriert sich auf die Jahre, in denen Moholy-Nagy seine Theorie der Kunst als Lichtkunst entwickelte. Das sind die Jahre ab 1922 bis zum Ende seines Lebens, aber auch sein Nachwirken über den Tod hinaus. Von besonderer Bedeutung sind die ausgewählten fotografischen Werke sowie sein Schaffen als Theoretiker und Praktiker.

In seinem Essay »Malerei, Fotografie, Film« von 1925 entwickelt Moholy-Nagy eine ästhetische Theorie des Lichts – Licht als Matrix der Kunst und Kunst als Lichtkunst. Diese Theorie wird zu einem Meilenstein in seinem Schaffen. Er wendet sie auf Malerei, Fotografie und Film an, aber auch auf Bühnengestaltung und Design.

Die Schau im Berliner Martin-Gropius-Bau wird gemeinsam kuratiert von Circulo de Bellas Artes (Madrid), dem Martin Gropius Bau (Berlin) und dem Geemetemuseum (Den Haag).

www.berlinerfestspiele.de

26.10.2010