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Zeitschrift »Öko-Test« bewertet Energiesparlampen

»Die Einsparmöglichkeiten von Energiesparlampen sind viel geringer als versprochen. Zudem erzeugen die Öko-Leuchten Elektrosmog und eine schlechte Lichtqualität.« - das behauptet die Zeitschrift »Öko-Test« in ihrer Ausgabe vom Oktober 2008 (http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=91415) und kommt damit zu einem Testurteil, das von Herstellern und Verbänden nicht unbeantwortet bleiben kann.

Bisher liegen uns Stellungnahmen vom ZVEI (www.zvei.org) und von Lampenhersteller Megaman (www.megaman.de) vor:

An den aktuellen Ergebnissen von Öko-Test kritisiert der ZVEI vor allem die Auswahl der Messmethoden. So wurde beispielsweise bei der Beleuchtungsstärke nicht die Normprüfung mit Messkugel und Lumen nach IEC60969 angewandt. Die Messung der elektrischen und magnetischen Wechselfelder wurde analog der Computernorm TCO für Rechner und Bildschirme durchgeführt.

Hersteller 
Megaman vermutet, dass der Test durch die »Eigen-PR der beiden Glühlampenbefürworter« Wolfgang Maes und Alexander Wunsch subjektiv beeinflusst wurde. Beide treten seit Jahren öffentlich gegen die Verwendung von Energiesparlampen auf. Maes ist bei der Öko-Test-Redaktion langjähriger Berater für Elektrosmog. Wunsch ist Arzt und beschäftigt sich mit „Lichtbiologe“ „Farbschwingungen“. Lichttechniker bezweifeln die Korrektheit der von ihnen angewandten Messmethoden und kritisieren deren Interpretation als polemisch und subjektiv.

Auch wenn man Öko-Test-Autorin Anna Mai den Willen zur objektiven Berichterstattung erstmal unvoreingenommen unterstellt, lässt ein Zitat wie das folgende dann doch an der Objektivität zweifeln, mit der hier Verbraucher aufgeklärt werden sollen: »'Das ist kein Licht, das ist Dreck!', kommentierte ein Lichtkenner, als er die Ergebnisse der Ökotest-Messungen von Lichtfarbe, Lichtflimmern und Elektrosmog sah.«

30.09.2008