| LICHT 03/2010 | |
| Schlusslicht |
Philips baut mit der Übernahme des italienischen Unternehmens Luceplan das Portfolio von Design-Wohnraumleuchten aus Philips gab heute bekannt, dass eine Übereinkunft zur Übernahme von Luceplan SpA, einem der führenden europäischen Hersteller von Designerleuchten mit Sitz in Italien, erzielt wurde. Mit Abschluss dieses Geschäfts im zweiten Quartal 2010, das bestimmten Auflagen unterliegt, wird Luceplan SpA Teil des Geschäfts mit Wohnraumleuchten innerhalb der Sparte Philips Lighting. »Mit der Übernahme von Luceplan akquirieren wir eine außergewöhnliche Design-Marke im Premiumsegment, die sich hoher Wachstumsraten und Gewinnmargen erfreut«, so Allard Bijlsma, als CEO Consumer Luminaires weltweit verantwortlicher Manager für den Geschäftsbereich Wohnraumleuchten. »Design wird immer stärker ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Bereich der Wohnraumbeleuchtung. Für eine besondere Dynamik sorgt dabei die zunehmende Bedeutung von Lösungen auf Basis von LEDs. Zukünftig haben Designer viel Freiraum bei der Gestaltung von Leuchten, denn sie sind nicht mehr an die limitierende Glühlampenform gebunden.« Das Leuchtenportfolio von Luceplan umfasst Tisch-, Pendel-, Wand- und Deckenleuchten für den Wohnbereich, die aber auch in einigen professionellen Bereichen genutzt werden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mailand, Italien, wurde 1978 gegründet und beschäftigt 110 Mitarbeiter. »Philips und Luceplan haben vieles gemeinsam, so versuchen wir, uns immer den wechselnden Bedürfnissen der Menschen und dem sich wandelnden Zeitgeist anzupassen«, sagt Riccardo Sarfatti, Gründer von Luceplan. »Design und neue Lichtquellen wie LEDs zu vereinen ist ein aufregendes Projekt, das Luceplan ermöglicht, eine führende Rolle bei der Kreation von Leuchten innerhalb von Philips zu spielen.« Differenzierung und Innovation im Leuchtensegment ist eine der Hauptsäulen der Wachstumsstrategie von Philips im Beleuchtungsmarkt. James Turrell und das »Wolfsburg Project« nur noch bis zum 5. April Der Lichtkünstler James Turrell hat gemeinsam mit dem Kunstmuseum Wolfsburg seine bisher größte begehbare Lichtinstallation realisiert, die er je fur ein Ausstellungshaus entwickelte: Auf einer Grundflache von 700 Quadratmetern erhebt sich elf Meter hoch bis unter die verglaste Museumsdecke eine Raum-in-Raum-Konstruktion. Zusammen mit anderen Werken zeigt das Museum mit dem »Wolfsburg Project« die bisher umfangreichste Schau des amerikanischen Künstlers in Deutschland. Diese Ausstellung wird von Volkswagen Financial Services unterstützt. Zumtobel ermöglicht mit seinen Innovationen die Realisierung der künstlerischen Visionen von James Turrell. Ein weiteres Werk ist das Dornier-Museum in Friedrichshafen (S. 98). Und auch auf der bevorstehenden Luminale in Frankfurt/Main ist »James Turrell« dabei (S. 81). Es wird sehr spannend auf der kommenden Light + Building, viele Unternehmen stellen sich ganz neu auf: Lampenhersteller zeigen nun dekorative Leuchten und Leuchten-Hersteller bieten nun auch Lampen an. Scherzhaft spricht man schon von der »LED + Building« warten wir’s mit Neugierde ab ...
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