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Los geht es ... mit dem Energiesparen ... aber ganz dekorativ ...
Liebe Leserin, lieber Leser,
... nun geht es also los
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... wie soll ich mich denn nun entscheiden
... die Glühbirnenform haben ja fast alle, doch das Innenleben ist immer anders ... ??? |
... seit dem 1. September sparen wir alle Energie ... in dem wir die klaren Glühlampen ab 100 W nicht mehr einsetzen können! Mal ganz ehrlich, wieviele dieser Lampen brennen in Ihren Leuchten????
Und, ganz ehrlich, Sie müssen auch keine funktionierende klare 100 W Glühlampe jetzt ausschrauben, sich dafür eine neue energiesparende egal was für eine kaufen. Der klare Energiefresser darf sein Leben entspannt aushauchen. Sie brauchen auch nicht zu horten, denn es gibt auch jetzt schon guten Ersatz. Doch lassen Sie Ihre Lampen bis zu ihrem natürlichen Ende brennen, bis dahin gibt es so viele neue Modelle, dass Ihnen der Ersatz nicht schwerfallen wird!
Alle Lampenhersteller und Geschäfte informieren inzwischen über das Angebot und auch die Entsorgung der Energiesparlampen doch diese müssen ja erst einmal ca. 10 000 Stunden brennen bis sie erlöschen wissen Sie, wie lange das ist? Bis dahin gibt es überall eine flächendeckende Entsorgung, und auch die Frage mit dem Quecksilber wird beantwortet ... und die mit dem Blauanteil ... das Für und Wider wird nicht nur in der Zeitschrift LICHT durchaus kontrovers diskutiert!
Und meinen Sie, dass ich nun alle Energiesparlampen toll und alle bisherigen Glühlampen schlecht finde, es gibt auch Mittelwege ...
Klar ist, dass in allen öffentlichen Gebäuden, auf Straßen und Wegen, in Schulen, Versicherungen, Behörden, Bürogebäuden viel Energie gespart werden kann- und peu à peu kann man es auch im privaten Wohnraum, doch ganz entspannt
... (s. Meldung im Anschluss und »Aktuelles vom ZVEI auf S. 563). Denn es gibt kein generelles »Glühlampen-Verbot« es gibt nur ein Verbot für uneffiziente Lampen
... Dazu nun die folgende Meldung:
Stufenplan für den Klimaschutz Europas Lampen werden effizient
Ab 1. September 2009 gilt die neue EU-Verordnung, die Mindestanforderungen an die Effizienz von Haushaltslampen vorgibt. Sie verbannt ineffiziente Glühlampen und besonders energieintensive Leuchtmittel stufenweise bis 2016 aus den Verkaufsregalen.
Im Zusammenhang mit dem 1. September ist oftmals von einem »Glühlampenverbot« die Rede. Dabei sieht die EU-Verordnung
gar kein Verbot bestimmter Techniken vor. Vielmehr führt eine stufenweise Erhöhung der Effizienzanforderungen dazu, dass dieHersteller Glühlampen und andere energieintensive Lichtprodukte bis 2016 nicht mehr auf den Markt bringen dürfen. Als Grundlage zur Bewertung der Effizienz dient das EU Energie-Label. Es unterscheidet zwischen den Energieeffizienzklassen A (geringer -Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch). Stufenweise müssen alle Lampen bis 2012 mindestens Effizienzklasse C erfüllen, bis 2016 die Klasse B. Glühlampen erfüllen maximal die Klasse D. Sie wandeln nur fünf Prozent des aufgenommenen Stroms in Licht um der Rest geht als Wärme verloren. Befreit von der EU-Verordnung sind Speziallampen, wie sie z. B. für Haushaltsgeräte oder für die Aquariumsbeleuchtung verwendet werden.
Los geht es ab dem 1. September 2009 mit klaren Glühlampen ab 100 Watt. Darüber hinaus gilt für die Lampenindustrie ein Verkaufsstopp für alle matten Lampen auch Energiesparlampen,die nicht der Energieeffizienzklasse A angehören. Da keine der auf dem Markt erhältlichen matten Glühlampen dieses Kriterium erfüllt, verschwinden sie aus dem Handel.
Ab dem 1. September 2010 gilt die neue Richtlinie für Glüh- und Halogenlampen mit 75 Watt.
Ab dem 1. September 2011 dürfen die Hersteller Glühlampen ab 60 Watt nicht mehr auf den Markt bringen.
Ab dem 1. September 2012 gelten die neuen Anforderungen dann für alle Halogen- und Glühlampen schlechter als Effizienzklasse C.
Ab dem 1. September 2016 beginnt die letzte Stufe. Dann werden die Anforderungen für Halogenlampen von Effizienzklasse C auf B angehoben. Bereits heute gibt es Modelle, die diese Anforderung erfüllen z. B. Niedrigvolt-Halogenlampen.
Leuchtendes Beispiel für den Klimaschutz
Der schrittweise »Glühlampenausstieg« soll die Umstellung der Produktion für die Lampenindustrie erleichtern und sicherstellen,
dass für die Verbraucher ausreichend Energiesparlampen erhältlich sind.
Nach den jeweiligen Stichtagen verschwinden die jeweiligen Lampentypen nicht über Nacht aus den Regalen der Handel darfbestehende Lagervorräte noch weiter verkaufen. Auch können Glühlampen weiterhin zuhause zum Einsatz kommen.
Mit der Verordnung geht Europa in Sachen Klimaschutz als leuchtendes Beispiel voran. Alleine in Deutschland lässt sich der CO2-Ausstoß um 4,5 Millionen Tonnen vermindern, wenn alle deutschen Haushalte 6o Prozent ihrer Leuchten mit Energiesparlampen ausstatten würden. Laut Berechnung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entspricht dies dem CO2-Gesamtausstoß von ca.1,8 Millionen Mittelklassewagen (bei einer Leistung von 15 000 Kilometer/Jahr). Die deutschen Verbraucher werden um 1,3 Milliarden Euro entlastet. Und auch das dürfte im Sinne der Verbraucher sein: Die EU-Verordnung legt einheitliche Mindestanforderungen an die Funktionalität von Haushaltslampen und deren Kennzeichnung fest.
(Quelle: Sauberes Licht, sauber recycelt eine Initiative der Lampenhersteller www.lichtzeichen.de)
Unser Titelbild zeigt ein Foto dieser Initiative und ausführlich geht der Beitrag »zum Titelbild« auf die Entsorgung der Energiesparlampen ein, s. S. 568.
Natürlich werden in den nächsten LICHT-Ausgaben weitere Darstellungen und Diskussionsbeiträge sowie Leserbriefe veröffentlicht.
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Der Sommerurlaub ist für viele nun vorbei, es geht auf den Herbst zu, die Tage werden kürzer. Wie wäre es da mal mit »einer Tüte Licht«? So als »Stimmungsaufheller« für zwischendurch. Die in Gelsenkirchen ansässige Gagbag GmbH bietet »Licht-Tüten« sogar in verschiedenen Dessins an. Diese Lichttüten lassen sich mit Batterie oder über ein externes Netzteil mit Energie versorgen. Man öffnet die die Tüte das Licht geht an. Man schließt sie, das Licht geht aus! Lichttüten sind eine originelle Tischdekoration, lustig im Regal oder auf dem Schreibtisch. Und als kleines Mitbringsel lassen sie sich einfacher transportieren als Blumen!
Foto: www.gagbag.com |
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... auch wenn die Kirschenernte in diesem Jahr vorbei ist, macht diese Leuchte Appetit auf den Beitrag auf S. 590.
Foto: Deux Ailes |
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Dekoratives Licht
ist das Schwerpunktthema dieser Ausgabe zum Auftakt in die neue Lichtsaison und macht sicher »Lust auf Licht«!
Wir zeigen viele Leuchten, die wir auf der diesjährigen EUROLUCE für Sie entdeckt haben, z. B. den »Kronleuchter der Zukunft mit OLEDs« (S. 580), schicke geradlinige Leuchten aus Spanien (S. 586), witzige und kreative Modelle aus Frankreich (S. 590) und »gefälliges Licht« aus Deutschland (S. 635). Wir stellen Ihnen »sinnliches« Licht (S. 582) ebenso vor wie »göttliches« (S. 584), sachliches (S. 588) und »pfiffiges« (S. 598). Farben spielen nicht nur auf der Berchinale (S. 578) eine Rolle, sondern auch in Kirchen und Bars ... lassen Sie sich vom Licht verführen!!!
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... ich habe mich nun entschieden
... ich nehme sie alle, ein paar »alte«, ein paar »neue«, mal sehen, wie sie in meiner Wohnung wirken und welche mir dort am besten gefallen! Welche sind denn »gemütlich«?
Ersetzen werde ich jedoch immer nur die kaputten ... und vielleicht werde ich mir ein paar »alte« noch hamstern!!???
... und dann packe ich den Einkauf in die »Licht-Tüte« ...
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen »Altweibersommer« mit viel Sonnen-Licht
Ihre

(Chefredakteurin)
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| Das Quecksilberparadox
Glühlampen verursachen obwohl sie kein Quecksilber beinhalten durch ihren höheren Energiebedarf sogar höhere Quecksilberemissionen als Energiesparlampen. Beim deutschen Strommix, mit viel Strom aus Kohleverbrennung, werden nach Berechnungen des Öko-Instituts bei der Stromherstellung pro Kilowattstunde 0,0147 Milligramm Quecksilber emittiert. So verhindert jede gesparte Kilowattstunde auch den zusätzlichen Ausstoß des Schwermetalls. Hochwertige Energiesparlampen mit einer langen Brenndauer ersparen so der Umwelt mehr Quecksilber als sie selber enthalten. Natürlich muss die Lampe dennoch fachgerecht entsorgt werden.
Ein einfaches Rechenbeispiel illustriert die Quecksilberbilanz: eine 60-Watt-Glühlampe verursacht bei einer täglichen Brenndauer von drei Stunden durch ihren Stromverbrauch knapp ein Milligramm Quecksilberemissionen pro Jahr, eine gleich helle 11-Watt- Energiesparlampe dagegen nur 0,2 Milligramm. Der anteilige Quecksilberinhalt der Energiesparlampe mit 10 000 Stunden Brenndauer beträgt zusätzlich maximal ein halbes Milligramm Quecksilber pro Lebensjahr, das allerdings bei der korrekten Entsorgung nicht in die Umwelt gelangt. Selbst wenn die Energiesparlampe nicht ordnungsgemäß entsorgt wird, verursacht sie durch den eingesparten Strom geringere Quecksilberemissionen als die Glühlampe.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V., www.duh.de/energiesparlampe.html
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