| LICHT 07-08/2009 | |
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Die neue Residenz im Salzburg MuseumMuseumsbeleuchtung heute eine Herausforderung
Das Salzburg Museum: |
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Text und Fotos: Regent Beleuchtungskörper AG, Basel / Schweiz |
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Seit 1. Juni 2007 präsentiert sich das Salzburg Museum in der prachtvollen Neuen Residenz am Mozartplatz mit einem völlig neuen Konzept. Wertvolle Kunstobjekte, ästhetische Präsentation, interessante Inhalte und multimediale Installationen bilden dabei ein harmonisches Ganzes.
Das Salzburg Museum ist der Beweis dafür, dass ein modernes Museum informativ und gleichzeitig unterhaltsam sein kann.
Licht-Atmosphäre im Salzburg Museum
Licht ist Licht ... ist eine Frage der Idee. Immer. Aber Licht ist nicht immer gleich Licht.
Aufgezeigt hier am Beispiel der »Königsdisziplin« der Beleuchtung schlechthin: der Museumsbeleuchtung.
Im Museum besteht die Anforderung darin, kostbare Kunstwerke und Exponate zu schonen, d.h. so wenig wie möglich mit UV, gerichteter Wärmestrahlung (IR) und Lichtmenge zu belasten. Ein Museum ist andererseits jedoch dafür geschaffen, Kunstobjekte optimal zu inszenieren, so unverfälscht wie möglich zu zeigen, was dann wieder nach effektvoller Beleuchtung hoher Qualität verlangt, so auch im Falle des Salzburg Museum.
Das Museum eröffnete 2007 die »Neue Residenz«, ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, welches um 1600 von Erzbischof Wolf Dietrich errichtet wurde und sich im Zentrum der Salzburger Altstadt befindet. Dieses ganz offenbar am Puls der Zeit liegende »Tool« der Kunstvermittlung begeistert heute mit einer gekonnt realisierten Restaurierung und Adaptierung des Gebäudes für Museumszwecke, unter Einbeziehung aktuellster architektonischer Elemente. Die Ausstellungsarchitektur selbst sowie auch die integrierten audiovisuellen und multimedialen Komponente zeugen von hoher Kreativität und Qualität, ohne jedoch den Besucher zu überfluten.
Das Team des Salzburg Museum, unter der Leitung von Direktor Dr. Erich Marx, hatte nebst formalen, funktionalen, konservatorischen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen, die an das neue Beleuchtungssystem gestellt wurden, eine ganz zentrale Botschaft: Nur die zukunftsweisenden Technologien sollten eingesetzt werden, die auch gewährleisteten, dass ein Höchstmass an Schonung für Exponate und Umwelt erreicht werden konnte. Dies brachte das Schweizer Unternehmen REGENT Beleuchtungskörper AG, Basel, dazu, ein völlig neues LED-Beleuchtungskonzept zu entwickeln.
Licht-Atmosphäre im Salzburg Museum
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| 1 | 5 | 8 | 6 | Abb. 1, 5, 6, 8 Der Beamer PAL 1.1 |
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Die »Lichtquelle« mit dem höchsten (Ra) Farbwiedergabewert ist das Tageslicht; durch ihren hohen Anteil an schädlicher Energie (UV- und IR-Strahlen) birgt sie jedoch große Risiken für Kunstwerke. Fluoreszenz- und Entladungslampen verfügen über einen hohen UV-Anteil und benötigen daher zusätzliche Schutzfilter. Ihr emittiertes Linienspektrum wird somit weiter reduziert, was dann dazu führt, dass einige Farben in den Kunstwerken gar nicht reproduziert / wahrgenommen werden. Glühlampen- und Halogenlicht beinhalten Infrarotstrahlen (IR) und sind mit einer Dominanz im roten Teil des Spektrums unausgewogen. Diese Temperaturstrahler produzieren zusätzliche Wärme und beeinträchtigen so den Temperatur-Haushalt des ganzen Gebäudes. Herkömmliche LED-Lichtquellen mit ihrem eher reduzierten Emissionsspektrum (z. B. die RGB-Technologie) emittieren zwar keine UV- und IR-Strahlen, sind aber nicht in der Lage, «echt» weißes Licht zu erzeugen. Es fehlen Farben im entstandenen Spektrum. Zielfarben werden nicht erkannt, Ausstellungen wirken flau, verfälscht und leblos.
Die Perception Adaptive LED Lightsource (PAL) des im Salzburg Museum eingesetzten Beamer PAL 1.1 ist eine hocheffiziente Präzisions-Echt-Weiß LED-Lichtquelle mit veränderbarer Farbtemperatur (2700 6500 K), die weder UV noch gerichtete IR-Strahlen emittiert. Zudem ist ihr Farb-Spektrum genau abgestimmt auf das Sehvermögen des Menschen, womit sowohl Schädigungspotenzial wie auch unnötige Wärme-Abfuhrkosten um ein Erhebliches reduziert werden können.
Adäquate Farbwiedergabe für alle Exponate, von Papierarbeiten bis Ölgemälden; dank PAL ist es möglich, die Vorteile der LED-Technologie (frei von UV- und IR-Strahlen) mit einer naturgetreuen Farbwiedergabe (Ra immer >90) und einer konstanten Farbtemperatur im gesamten Dimmbereich zu verknüpfen, und dies während der gesamten Lebensdauer.
Das gelungene Zusammenspiel von Architektur, Ausstellungskonzept, neue Medien, Technik und Beleuchtung: Ein wahrer Erfolg. Gekrönt am 9. Mai 2009 durch das Überreichen des »European Museum of the Year Award 2009« unter der Patronanz Ihrer Majestät, Königin Fabiola von Belgien, und unter der Schirmherrschaft des Europarates, womit sich denn das Salzburg Museum in die Gesellschaft der ganz Großen begibt: Guggenheim Museum, Bilbao, Victoria and Albert Museum, London, Niederländisches Freilichtmuseum, Arnheim.
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European Museum of the Year Award für das Salzburg Museum Neue Residenz
Am 9. Mai 2009 wurde das Salzburg Museum Neue Residenz im türkischen Bursa mit dem «European Museum of the Year Award 2009« ausgezeichnet.
Insgesamt hatten sich 52 Museen aus 25 europäischen Ländern um diese höchste Auszeichnung für Museen, die vom European Museum Forum (EMF) ausgeschrieben wird, beworben. Seit dem Jahr 1977 wird der Europäische Museumspreis unter der Patronanz Ihrer Majestät Königin Fabiola von Belgien und unter der Schirmherrschaft des Europarates von einer unabhängigen Jury jährlich an neu errichtete oder umgestaltete Museen aus ganz Europa vergeben.
Die Auszeichnung
Mit dem Gewinn des «European Museum of the Year Award« befindet sich das Salzburg Museum in bester Gesellschaft namhafter europäischer Museen: In den vergangenen Jahren haben u.a. das Guggenheim-Museum in Bilbao (2000), das Victoria and Albert Museum British Galleries in London (2003), das Niederländische Freilichtmuseum in Arnheim (2005) oder das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven (2007) den Titel »Europas Museum des Jahres« getragen. 2008 durfte sich das KUMU Art Museum im estnischen Tallinn über den Titel freuen.
Es ist allerdings das erste Mal in der 32-jährigen Geschichte des Preises, dass ein österreichisches Museum diese Auszeichnung erhält.
Für die Dauer von einem Jahr erhält das jeweils mit dem europäischen Museumspreis ausgezeichnete Haus die Skulptur »The Egg« von Henry Moore als Leihgabe. Die Bronzeskulptur »The Egg« wird nun als sichtbares Zeichen für das beste Museum in Europa ein Jahr lang im Salzburg Museum ausgestellt sein.
Begründung der Jury
Das Museum eröffnete im Jahr 2007 in der Neuen Residenz, die um 1600 von Erzbischof Wolf Dietrich errichtet wurde und sich im Zentrum der Salzburger Altstadt befindet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, und die Architekten haben im Hinblick auf die Restaurierung und Adaptierung für Museumszwecke unter Einbeziehung zeitgemäßer architektonischer Elemente hervorragende Arbeit geleistet.
Das Museumsmanagement war unmittelbar eingebunden in die Planung der technischen Systeme unter Einbeziehung von neuester LED-Beleuchtung und nachhaltiger Klimatisierung des Gebäudes. Sowohl die Ausstellungsarchitektur, als auch die audiovisuellen und multimedialen Komponente sind von sehr hoher Qualität und Kreativität, ohne dabei aufdringlich zu sein. Der Inhalt der Dauerausstellung »Mythos Salzburg« ist selbstkritisch und couragiert. Die wechselnden Ausstellungen im Bereich »Salzburg persönlich« präsentieren jeweils neun von insgesamt 200 ausgewählten Salzburger Persönlichkeiten und bieten dem Besucher vielerlei anregende und interessante Informationen.
Das Museumsmanagement ist sehr engagiert, und die gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter des Besucherservice sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Die Juroren fanden, dass dieses Museum ein ausgezeichnetes Beispiel für eine Vielzahl von Qualitäten darstellt, die sowohl aus museologischer, als auch aus Sicht der Besucher in höchstem Maße überzeugen.
Wir haben die Sonne neu erfunden
Der Messestand auf der EUROLUCE
(s. Titelbild )
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Eine (Plüsch-)Kuh namens Margrittli im (Sonnen-)Licht inmitten echter Ähren auf dem Messestand des Schweizer Unternehmens Regent auf der EUROLUCE 2009 in Mailand
Ein Gesprächsthema war die effektvolle und originelle Messestandgestaltung des Schweizer Unternehmens Regent in Mailand.
Mit PAL Perception Adaptive LED Lightsource ist es gelungen, eine hocheffiziente Präzisions-Echt-Weiß LED-Lichtquelle mit veränderbarer Farbtemperatur zu entwickeln. Dank PAL ist es möglich, die Vorteile der LED-Technologie (keine UV- und IR-Strahlen) mit einer naturgetreuen Farbwiedergabe und einer stufenlosen Veränderbarkeit der Farbtemperatur (2700 6500 K) und Intensität zu verknüpfen. Der Farbwiedergabe-Index von PAL ist immer Ra>90 und kommt somit der Qualität des Tageslichtes sehr nahe.
»Wir haben die Sonne neu erfunden« ist der Slogan der Werbe-Kampagne dieses Licht-Unternehmens. Dieses »Sonnen«-ähnliche Licht sollte auf der EUROLUCE in Mailand in einem natürlichen Umfeld gezeigt werden. Das echte Ährenfeld als »Leinwand«, auf welche mit dem Beamer PAL 1.1 Tageszeiten projiziert wurden (Licht wie um 08.00 h morgens, Licht wie um 12.00 h mittags, Licht wie in der Abenddämmerung …), und die Kühe als eines der Kernbilder, mit denen man die Schweiz verbindet (Kühe/Berge/Schokolade) Swissness pur!
Mit dem Beamer PAL Perception Adaptive LED Lightsource ist es Regent gelungen, eine hocheffiziente Präzisions-Echt-Weiß LED Lichtquelle mit veränderbarer Farbtemperaur zu entwickeln. Dank PAL ist es nun möglich, die Vorteile der LED-Technologie mit einer naturgetreuen Farbwiedergabe und einer stufenlosen Veränderbarkeit der Farbtemperatur (2700 6500 K) und Intensität zu verknüpfen. Das »Sonnen«-ähnliche Licht wollte das Unternehmen präsentieren in natürlichem Umfeld zeigen echte Ähren mit großen (Plüsch)Kühen, die man gleichzeitig mit der Schweiz verbindet: Kühe/Berge/Schokolade »Swissness pur« von Regent in Basel!
Mehr Info: www.regent.ch
LICHT 07-08/2009