| LICHT 06/2009 | |
| Editorial |
Licht für Sport und Wellness
Wellness für den Körper und die Seele ein schönes Thema vor der Urlaubszeit. Es kommt nun die Zeit, wo einmal alle Alltagsprobleme zur Seite geschoben werden, man einfach mal nur und wenn auch nur für ein paar Tage genießt und das kann man in den wunderschön beleuchteten Wellnesscentren ebenso gut wie z. B. im schön (und gekonnt) beleuchteten Garten (s. S. 444). Und man könnte auch einmal ein paar leuchtende Kugeln schwimmen lassen gut angeleint für zauberhafte Lichtspiele auf dem See oder im Meer. Ein Fest für alle Sinne. »Licht zum Genießen« erwartet auch in diesem Jahr wieder die Gäste im schönen Altmühltal auf nach Berching (Bild 4)! ... Berchinale des Lichts am 19. und 20. Juni... und wieder »trifft das Licht die Nacht« im Altmühltal ... alle fahren hin, wie z. B. auch die Bezirksgruppe Südbayern, die ihren Jahresausflug in die Nacht verlegt hat und gemeinsam nun die fantasievollen Lichtobjekte und die schöne mittelalterliche Stadt bewundern wird ein Lichterfest für alle Licht-Freaks und alle, die es werden wollen ...
... rot, rot, rot sind alle meine - Leuchten ... in MailandGanz subjektiv erkläre ich die Farbe Rot zur Trend-Farbe der Euroluce es begann schon mit den roten Trolleys für die Journalisten und dann sahen wir nur noch ROT (S. 448)! Wunderschöne Glasleuchten, effektvoll gefaltete Kunststoffmodelle, Stoffschirme herrliche Farb-Akzente für private Wohnungen und öffentliche Hotels usw. Auf der anschließenden Reise konnten wir dann schon die Theorie in der Praxis sehen im Kurhaus von Norderney leuchtete ein Lüster in effektvollem Rot und setzte einen aparten Farbpunkt in dem schwarz möblierten Raum (Bild 6). Natürlich werden in der nächsten LICHT-Ausgabe nach der Sommerpause die vielen anderen schwarzen und weißen Leuchtenkreationen vorgestellt. Es war wieder einmal eine Messe der kreativen Leuchten-Designer. Aus den südlichen Temperaturen ging es dann direkt zu den kühleren Nord»lichtern« ...
... grün, grün, grün auf Norderney ...auf der Nordseeinsel Norderney hat man der Glühlampe nun den Kampf angesagt und ein Projekt der Presse und natürlich auch den Inselbewohnern vorgestellt, das da heißt »Norderney wird glühbirnenfrei« (S. 441). Die von Otto Normalverbraucher liebevoll »Glühbirne« genannte Glühlampe soll nun überall verschwinden, die Insel energieeffizient »grün« werden. Man startete mit der energiesparenden LED-Anstrahlung des historischen Wasserturms, er leuchtet nun in der Farbe Grün und wird dann nach Ende der Aktion in effektvollem Blau »erstrahlen«. Man zeigt dort den Einwohnern in einer Ausstellung, dass es Energiesparlampen auch energiesparende Halogenglühlampen für jede Leuchte gibt. Auch Kristalllüster funkeln energiesparend genauso gut ... Unter der Überschrift »Norderney glühZbirnenfrei« hat man sich das Ziel gesetzt, bereits bis zum Ende dieses Jahres auf Glühlampen zu verzichten und zu nachhaltigen Alternativen zu wechseln. Philips unterstützt Norderney bei seinem Bestreben, die erste »glühbirnenfreie« Insel Deutschlands zu werden ... fahren Sie doch im Urlaub mal hin!!!
... blau, blau, blau sind alle Füße in BregenzDie riesigen blauen Füße entstehen z. Z. auf der Seebühne in Bregenz. Sie werden das Bühnenbild von der neuen Operninszenierung 2009/2010 sein AIDA von Verdi! »Dass ich mich entschlossen habe, mit Aida wieder eine Oper von Giuseppe Verdi auf die Seebühne zu bringen, kommt natürlich nicht von ungefähr. Sie ist einfach ein grandioser Ort für all das, was dieser Komponist am besten beherrschte: große Leidenschaften und tragische Konflikte in mitreißende Musik zu verwandeln«, so der Bregenzer Seebühnen-Intendant David Pountney. Mit David Pountneys packender, begeistert aufgenommener Inszenierung von Giuseppe Verdis Nabucco in den Sommern 1993 und 1994 begründeten die Bregenzer Festspiele eine einzigartige Serie von Aufführungen dieses Komponisten auf der Seebühne. Spätestens seit das Bild des Maskenballs mit seinem im Buch des Lebens blätternden Skelett 1999 um die Welt ging, war klar, dass die Bregenzer Seebühne und Giuseppe Verdi perfekt zueinanderpassen. Das Spiel auf dem See ist wie geschaffen für das Werk des berühmten Italieners: Mit ihren großen Chören, feierlichen Massenszenen und dramatischen Duetten scheinen Verdis Opern schon immer dieser großen Bühne und ihrem imposanten Bühnenbild zugedacht gewesen zu sein. Erstmals ist nun Aida als Spiel auf dem See zu sehen. Dass die Seebühne am Wasser und nicht in der Wüste steht, stört David Pountney dabei nicht im Geringsten: »Es ist das erste Mal in der Festspielgeschichte, dass diese großartige ›Wüstenoper‹ ans Bodenseeufer versetzt wird und natürlich ist das eine sehr große Herausforderung. Wir denken aber, dass wir eine äußerst spannende Umsetzung gefunden haben.« Ihre Zeitschrift LICHT geht nun in die Sommerpause und erscheint mit spannenden Beiträgen am 10. August.
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