| LICHT 03/2009 | |
| Editorial |
... Licht und Farbe in der Architektur sorgen für gute Laune und Wohlbefinden ...Liebe Leserin, lieber Leser, ... und wieder einmal haben wir für Sie ein LICHT-Heft zusammengestellt, welches besonders bunt geworden ist und uns besonders viel Spaß gemacht hat, nicht nur im Hinblick auf die vielen fröhlichen Farben, sondern ganz besonders auf die Themen sie reichen vom effektvollen Metallvorhang auf der Titelseite, über schickes Design bis zum aktuellen Thema »weg mit der Glühbirne«. Es gibt viel zum unbeschwerten Ansehen, zum Nachdenken und Diskutieren!!! Licht und EnergieGanz besonders hinweisen möchten wir auf die Beiträge im hinteren Teil des Heftes, der im allgemeinen die »schwere« Forschung und Technik beinhaltet. Spannend liest sich ganz besonders der Beitrag über das Light Symposium in Wismar »Die Zukunft von Licht und Beleuchtung« mit zahlreichen Anregungen, Fragen und Zweifeln (S. 190). »Wie gesund sind Glühlampen?« Diese Frage stellt sich nicht nur unser Autor Dr. Steffen Franke, sondern im Augenblick die ganze Licht-Branche. Nicht alle Glühlampen sind schlecht und nicht alle Energiesparlampen sind gesund. Es gibt dazwischen noch viele Facetten, die auch in diesem Beitrag zur Sprache kommen. Dieser Beitrag soll mit Fakten und klaren Aussagen »Licht in das Dunkel« der aktuellen Diskussion um die befürchteten gesundheitsschädigenden Wirkungen moderner Kompaktleuchtstofflampen bringen. Er zeigt aber auch die Themen auf, die noch der Nachfrage bedürfen und wo Diskusssionsbedarf besteht (S. 198). Es sind Themen, die im Augenblick alle bewegen und die Frage aufwerfen, wer hat denn nun Recht? Sicher werden auch die nächsten Ausgaben sich weiter mit diesem Thema beschäftigen.
Licht und FarbeDas Titelbild zeigt den wunderschönen Metallvorgang, der seit einigen Monaten die Swarovskistraße in Wattens beleuchtet. In der Septemberausgabe haben wir bereits über dieses »Schmuckstück« von 250 m Länge und 10 m Höhe berichtet, diesmal geht es um die Technik, die diese fantastischen, die Farbe wechselnden Effekte erzeugt (S. 122). Was wäre eine Medienkunstwand ohne Farbe (S. 132), und auch vor der Historie machen die LEDs nicht halt (S. 134). Sind es in dem Editorial die Lichtleitfasern, die mit wechselnder Farbe für Stimmung im Wohnraum und im Objekt sorgen, so zeigen die weiteren Beiträge LEDs, LEDs ...
... LEDs sorgen im Hotel für Farbe (S. 136), aber auch draußen auf einer Brücke, die nun nicht nur bei Regen wunderschön wie ein Regenbogen leuchtet (S. 142). Viel Farbe gibt es besonders in der (Licht)Kunstszene denken wir nur an die Luminale in Frankfurt/Main (s. LICHT 12, 2009, S. 66), ein weiteres Objekt auf S. 150. Die Berchinale gefiel in bunter Farbenpracht und auch das »Festival of Lights« in Berlin begeisterte nicht nur die »Licht-Freaks« (S. 146), was Andreas Boehlke zum Titel »Berliner des Jahres«, verliehen von den Lesern der Berliner Morgenpost und den Hörern des Berliner Rundfunks, verhalf. Es gibt die LEDs in der Außen- und Innenbeleuchtung, viel im Objektbereich, aber auch im privaten Wohnbereich setzt es sich ebenso wie die Lichtleitfaser mit schicken Produkten durch (S. 156). Doch die LEDs sehen nicht nur bunt aus, welche technischen Herausforderungen stellt der LED-Einsatz in der Lichttechnik, darüber berichtet Prof. Marx auf S. 184. Erfreuen Sie sich nun am farbigen und »bunten« Inhalt ... Licht und Größe
Die »Great One« erhellt als XXL-Version der klassischen Architektenleuchte L-1 von LUXO nicht nur Büros s. a. S. 176 Seit über 70 Jahren steht die klassische L-1 »ihre Leuchte«, egal ob in Büros oder am heimischen Schreibtisch. Jetzt wird es Zeit zu zeigen, dass die kleine L-1 den Kinderschuhen entwachsen ist und stolze 2,30 m misst. Die Great One ist der »kleinen« L-1 in ihrem Aussehen zum Verwechseln ähnlich einzig die Größe macht den Unterschied. Streckt die Great One den Kopf in die Höhe, misst sie stattliche 4,20 m. Technisch bleibt alles gleich: Die Kombination aus Spezialgelenken und Spannfedern garantieren eine zuverlässige, horizontale Ausrichtung des Leuchtenkopfes. Dieser kann mit seinen fast 60 cm Durchmesser dann in jeder gewünschten Position Licht spenden. Dazu benötigt die XXL-Leuchte eine Halogenlampe mit 150 W (E27 Sockel). Licht im SchneeSOS Save our Snow Philips hat kürzlich die 10 000ste Energiesparlampe im Rahmen der »Save our Snow« Kampagne in den Skigebieten Österreichs und der Schweiz übergeben. Gestartet wurde die Aktion, mit der auf die globale Erderwärmung aufmerksam gemacht werden soll, im Dezember vergangenen Jahres, zum Start der Ski-Saison im schweizerischen Davos und in den österreichischen Wintersportorten Ischgl, Kitzbühl und Sölden. Skifahrer können noch bis April ihre Kaution für den Ski-Pass in Energiesparlampen umtauschen. Die globale Erderwärmung, die teilweise auch durch den Betrieb Energie verschwendender Glühlampen verursacht wird, beeinflusst das Wetter weltweit und somit auch die Skibedingungen in den Schneegebieten. Auf Postern und Plakattafeln werden die Touristen außerdem ermuntert, sich selbst in die Aktion einzubringen, indem sie sich auch zu Hause für Energiesparlampen entscheiden. Geschäftsbesitzer haben darüber hinaus die Möglichkeit, in ihrem Unternehmen einen »Energy Scan« für die Beleuchtung durchführen zu lassen, um ihre Umwelt und damit auch ihren Schnee zu schützen. Fakt ist, dass in den vergangenen Jahren nur noch halb so viel Schnee gefallen ist, wie noch vor 40 Jahren. Neueste Studien lassen erwarten, dass Touristen voraussichtlich aufgrund der globalen Erderwärmung jedes Jahr 40 Tage weniger Ski fahren können. Die Wohnraumbeleuchtung verbraucht etwa ein Fünftel des weltweit erzeugten Stroms. Ein einfacher Lampentausch kann die Energieverschwendung bereits um mehr als 40 Prozent reduzieren und damit auch den CO2 Ausstoß, der für die Erzeugung von elektrischem Strom anfällt.
Licht und WissenLICHT UND ENERGIE: Vorschau auf die LivinLuce und EnerMotive im Mai in Mailand Der Countdown für die nächste von der Fiera Milano Tech organisierten LivinLuce und EnerMotive, die vom 26. bis 30. Mai 2009 auf dem Messegelände der Fieramilano (Rho) stattfindet, hat begonnen. Viele Neuheiten aus den Bereichen »Building« (vom Elektroinstallationsmaterial bis zu den Lösungen für Haus- und Gebäudeleittechnik) und »Beleuchtung« (Wissenschaft, Technologie, Lichtdesign), »Power« (Elektroenergie) und »Factory« (Exzellenzprodukte und -systeme für die Fabrik- und Prozessautomation) vorgestellt werden. Die Veranstaltungen bieten sich als qualifizierter Treffpunkt für das branchenspezifische Nachfrage- und Angebotssystem an, um neue Geschäftsbeziehungen anzuknüpfen, sich über die wichtigsten Themen auf dem Laufenden zu halten und an Meetings mit Branchenteilnehmern und Experten teilzunehmen. Es wird einen Workshop zum Thema »URBAN SOLUTIONS« geben für die Aufwertung städtischer Räume, um der Öffentlichen Verwaltung konkrete Lösungen auf dem Gebiet der Beleuchtungs- und Energietechnik zu geben. Weiterführende Untersuchungen, Gesprächsrunden und Exzellenzbeispiele werden angeboten. Parallel zum traditionellen Tagungsprogramm der Messen ist »ACADEMY« angekündigt, ein neuer Bereich für Seminare und Business-Work-shops mit hochqualifizierten Aus- und Fortbildungsprogrammen, der ausdrücklich konzipiert wurde, um die Besucher unter Mitwirkung der Hauptmarktakteure während jeweils 50-Minuten-Sessionen über spezifische Themen zu informieren. LivinLuce und EnerMotive bieten sich als einflussreiche Plattform für den Wissensaustausch an. Die Internationalität der Besucherzielgruppen wird durch eine umfassende Werbekampagne im In- und Ausland unterstützt und gefördert. Den Messen gemeinsam ist das Thema der Energieeffizienz, zu dem Technologien, Lösungen und weiterführenden Recherchen vorgeführt werden, damit man sich erfolgreich den neuen, auf Kosteneinsparungen und Umweltverträglichkeit fokussierten Herausforderungen stellen kann. Diese Themen werden auch Gegenstand von Gesprächsrunden im Rahmen von EnerMotive sein.
Zu den Trägerorganisationen von LivinLuce und EnerMotive 2009 gehören die Hauptbranchenverbände, die an der Entwicklung und Förderung der Messeveranstaltungen aktiv beteiligt sind: ANIE (Federazione Nazionale delle Imprese Elettrotecniche ed Elettroniche Italienischer Landesverband der Elektrotechnik- und Elektronikunternehmen), FME (Federazione Nazionale Grossisti Distributori Materiale Elettrico Italienischer Verband der Elektromaterialgroßhändler), ARAME (Associazione Nazionale Rappresentanti Agenti Materiale Elettrico Italienische Vereinigung der Handelsvertreter für Elektromaterial), ANIPLA (Associazione Nazionale Italiana per l'Automazione Italienischer Landesverband für Automatisierung), ASSISTAL (Associazione Nazionale Costruttori di Impianti Italienischer Landesverband der Anlagenbauer), CEI (Comitato Elettrotecnico Italiano Italienischer Ausschuss für Elektrotechnik), FAST (Federazione delle Associazioni Scientifiche e Tecniche Dachverband der Verbände für Wissenschaft und Technik), GISI (Associazioni Imprese Italiane di Strumentazione Verband der Italienischen Unternehmen für Gerätetechnik) IMQ (Istituto Italiano del marchio di qualità Italienisches Institut für Qualitätszeichen). 8. Ilmenauer Lichttag (s. S. 207)
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