LICHT 03/2009 zurück
DESIGN

Im Auge des Orkans

Ein Münchner Künstlerteam hat den Kreisverkehr als Kunstplattform entdeckt


Der »Kunst_Kreisel« verhilft den Kunstobjekten zu einem starken Auftritt auf Zeit, rückt Kunst in den Mittelpunkt des täglichen Verkehrsflusses und wird so zum Gesprächsthema. Vergleichbar mit Ausstellungen in Galerien oder Museen kann eine solche Fläche durch eine Jury kuratiert und betrieben werden.
Bild: Comptersimulation von Marc Fischer, München

An den Rändern tobt der Verkehr, die Mitte bleibt in der Regel eine Gestaltungswüste.
Bei Verkehrsplanern erfreut sich das Prinzip des Kreisverkehrs immer größerer Beliebtheit, die Inhaltsfläche bleibt dabei als überflüssige, im verkehrstechnischen Sinne nicht nutzbare Fläche zurück.
Sie ist aber öffentlicher Raum, mehr noch, sie ist ein attraktiver Präsentationsteller.
Vor diesem Hintergrund hat sich ein Münchner Künstlerteam dem Kreisel neu angenommen.
Marco Schuler (Bildhauer), Patric Meier (Architekt) und Marc Fischer (Visualisierungen) wollen mit wechselnden Ausstellungen Kunst in den Mittelpunkt stellen.

...


Diesen Beitrag in vollem Umfang lesen Sie in LICHT 03/2009

Zum Inhaltsverzeichnis