| LICHT 5/2008 | |
| LICHT FÜR DRAUSSEN |
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| Der leuchtende Kokon aus Glas und Titan für das chinesische Nationaltheater in Peking
Beleuchtung: iGuzzini illuminazione, Recanati/Italien |
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Nach neun fast schon pharaonischen Bauarbeiten wurde es 2007 beendet das Große Chinesische Nationaltheater in Peking. Das vom französischen Stararchitekten Paul Andreu entworfene Architekturwerk gehört zu den international am meisten beachteten Projekten der letzten Jahre und gleicht einem immensen Kokon aus grauem Titan und einer transparenten Fassade aus über 6300 m2 Verbund-Sicherheitsglas. Die wie eine Theaterstadt konzipierte, fast 150 000 m2 große, transparente »Insel« spiegelt sich inmitten eines künstlich angelegten Sees und umfasst einen Opernsaal, einen Konzertsaal und einen Theatersaal mit insgesamt 5473 Sitzen. Trotz seiner kühl-kolossalen Erhabenheit, den der Komplex von außen erweckt, wirkt er dennoch leicht und lebendig. Wenn ein Theater wie ein Werkzeug für die Kunst ist, so ist dieses Gebäude wie eine Stradivari für den internationalen Kulturaustausch allerhöchster künstlerischer Qualität.
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