| LICHT 10/2007 | |
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LED-Weltpremiere in SplitDie Uferpromenade »Riva« von Split im aktuellen LED-Licht |
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»Zum ersten Mal erfüllen LEDs die Herausforderung der städtischen Beleuchtung und kombinieren photometrische Leistung und Sehkomfort! Im Rahmen der Neugestaltung ihrer Uferpromenade, der »Riva«, wählte die Stadt Split das belgische Unternehmen Schréder Group GIE mit Sitz in Brüssel für die Beleuchtung aus. Die Entscheidung fiel auf die LED-Leuchten der Serie »Cree«. Diese wurden gerade erst eingeführt. |
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Zum ersten Mal erfüllen LEDs die Herausforderung der städtischen Beleuchtung und kombinieren photometrische Leistung und Sehkomfort!
Im Rahmen der Neugestaltung ihrer Uferpromenade, der »Riva«, wählte die Stadt Split das belgische Unternehmen Schréder Group GIE mit Sitz in Brüssel für die Beleuchtung aus. Die Entscheidung fiel auf die LED-Leuchten der Serie »Cree«. Diese wurden gerade erst eingeführt.
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Die Riva gehört zum Pflichtprogramm von Millionen Touristen, die jedes Jahr nach Dalmatien kommen, um die vielen hundert Inseln, die vor der Küste liegen, zu besuchen.
Fünfzehn Leuchten sind bereits montiert worden. Jede Leuchte besteht aus 180 Hochleistungs-LEDs, die ein weißes Licht (3000 K) abstrahlen. Die Leuchten bestehen aus je 45 Modulen (IP 67) mit jeweils vier LEDs.
Jedes Modul ist hierbei in exakter Weise auf ein spezifisches Ziel gerichtet. LEDs erzeugen ein sehr gerichtetes Licht, das eine extreme Orientierungsgenauigkeit beim Einsatz innerhalb der Stadtbeleuchtung verlangt. Dieser Herausforderung stellten sich Ingenieure und Designer von Schréder.
Die ersten Messungen haben eine mittlere Beleuchtungsstärke von 32 Lux mit einer Gesamtgleichmäßigkeit von 40% ergeben (Bild 5).
Dieser Mittelpunkt des sozialen Lebens in Kroatien wurde offiziell am 7. Mai 2007 eingeweiht. Tausende Schaulustige waren vom Sehkomfort begeistert, den diese neue Art der Stadtbeleuchtung bietet. Am 5. Juli wurde diese Beleuchtung einer Gruppe internationaler Fachjournalisten vorgestellt.
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Damit aus dieser Weltpremiere ein Erfolg würde, zog Schréder seine LED-Entwicklungsabteilung in Bornem (Belgien) sowie sein Forschungs- und Entwicklungszentrum hinzu. Sebastian Esposito ist einer der Konstrukteure des Projekts. Architekten, Planer und Mitarbeiter des Unternehmens hielten Fachreferate und stellten sich den Fragen der Presse. Vor Ort wurden am Abend verschiedene Lichtmöglichkeiten vorgestellt.
War diese Weltpremiere mit LEDs eine interessante Erfahrung?
Wenn man das Ergebnis betrachtet, war sie eine absolut interessante Erfahrung. Aber sie war auch ein Rennen gegen die Zeit. Um den Lichtdesigner zufriedenzustellen, mussten wir dieses Projekt innerhalb von drei Monaten realisieren.
Hierfür konstruierten wir eine Leuchte für die Stadtbeleuchtung mit denselben photometrischen Leistungen und der für diese Anwendung üblichen Farbtemperatur sowie einer hervorragenden Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung.Das ist uns wirklich gelungen! Außerdem fällt beim Betrachten dieser Lichtquellen auf, dass die LEDs nur sehr wenig Blendung verursachen.
Welche LEDs haben Sie vorgesehen?
Wir haben einen völlig neuen LED-Typ vorgeschlagen. Diese LEDs erzeugen ein warmes weißes Licht, das sehr komfortabel und angenehm für die Augen ist. Außerdem liefern sie 52 Lumen/Watt, was sehr außergewöhnlich ist.
Bleibt zu erwähnen, dass es bei diesen LEDs keine Probleme mit der Einheitlichkeit der Farbe gibt.
Auf welche Weise haben Sie die photometrischen Aspekte dieser LED-Anwendung für die Stadtbeleuchtung berücksichtigt?
Da LEDs Licht sehr gebündelt abstrahlen, mussten wir ein präzises System entwickeln, um die LEDs so ausrichten zu können, dass eine hervorragende Einheitlichkeit entsteht und genau die gewünschten Stellen beleuchtet werden. Wir konnten diesen Aspekt mithilfe des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Schréder steuern, das die optimale Photometrie in einem Programm berechnet und sein Konzept danach mit dem Photogoniometer seines Testlabors überprüft hat. Die damit erzeugte Beleuchtung ist perfekt, denn das Lastenheft forderte eine Beleuchtungsstärke von mindestens 15 Lux, während wir einen Durchschnitt von 32 Lux erreichen.
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Aus welchem Grund wurde ein System für dynamische Variation des Lichts vorgesehen?
Der Wunsch nach dynamischen Effekten entstand aus Gründen der Atmosphäre. Dieses von Schréder entwickelte System der dynamischen Variation kann tatsächlich eine Vielfalt von Beleuchtungen und festlichen Effekten erzeugen. Darüber hinaus und das ist nicht zu vernachlässigen gestattet es, den Energieverbrauch durch eine geringere Intensität aller Module oder gezielte Selektion von Modulen, die mit maximaler Leistung leuchten, zu senken. Andere Module können währenddessen auf 30 oder 50 % zurückgefahren werden.
Was die Photometrie angeht, lässt sich die Lichtverteilung durch An- und Ausschalten bestimmter Module ebenso ändern, wie durch die Änderung der Intensität einzelner Module.
Gegebenenfalls könnte man nur einen bestimmten Bereich der Promenade beleuchten und andere Bereiche im Dunkeln lassen. Diese Lösung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, was sowohl die Beleuchtung zu besonderen Anlässen als auch die Photometrie und die Energieeinsparung angeht. Ganz zu schweigen von der längeren Haltbarkeit der Komponenten dank der verminderten Nutzungsintensität.
Über die Schréder Group GIE
Die Schréder Group GIE ist eine internationale Gruppe, spezialisiert auf Außenbeleuchtung, mit mehr als 2500 Mitarbeitern in 33 Ländern der Welt. Seit der Gründung in Belgien im Jahr 1927, sind Leistung und Innovation die Hauptanforderungen der Gruppen-Produkte.
Heute steht die Marke Schréder für Innovation und technische Erfahrung sowohl in den Bereichen der öffentlichen Beleuchtung, der Beleuchtung von Autobahnen, der Industrie- und Tunnelbeleuchtung als auch im Bereich der Stadt- und Straßenbeleuchtung.
Schréder bietet ein breites Programm von Leuchten für die Stadtbeleuchtung an klassisch oder modern und entwickelt weiter in enger Zusammenarbeit mit internationalen, renommierten Designern, um die Kreativität von Architekten und Lichtplanern zu berücksichtigen.
Informationen: www.schreder.com
Objektinformationen
Neugestaltung der Uferpromenade »Riva« in Split
Lichtdesigner: Dipl.oec. Diana und Dipl.-Ing. Zlatko Galic, Direktor Novalux, Osijek/Kroatien
Leuchten: Schréder S.A., Schréder Group Gie, Brüssel/Belgien
Projektbetreuung und Konstruktion: Sebastian Exposito, Schréder LED-Entwicklungsabteilung, Bornem/BelgienGruppenbild: Fachjournalisten
Fotos: Groupe Schréder, Brüssel/Belgien
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LICHT 10/2007