| LICHT 07-08/2007 | |
| FORSCHUNG UND TECHNIK |
Siegfried Wiemers
Blendfreies blaues Licht im Auto soll die Ausschüttung
des Schlafhormons Melatonin unterdrücken.
Müdigkeit und Sekundenschlaf sind bei Nachtfahrten ein großes Unfallrisiko. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht davon aus, dass Sekundenschlaf die Ursache für jeden vierten schweren Autobahnunfall ist. Die vor einigen Jahren gewonnenen biomedizinischen Erkenntnisse über einen weiteren Fotorezeptor im Auge, der an der Steuerung der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin beteiligt ist, haben nun eine Möglichkeit eröffnet, die Wachheit von Autofahrern durch den gezielten Einsatz von Licht zu fördern. Durch eine Vigilanzleuchte im Kraftfahrzeug soll die Schlafneigung bei nächtlichen Autofahrten reduziert werden.
...
Dipl.-Ing. Siegfried Wiemers VDI, Leiferde
Diesen Beitrag in vollem Umfang lesen Sie in LICHT 07-08/2007