LICHT 03/2007 zurück
Editorial

. . . nicht nur
zum Valentinstag:
Diese »liebevolle«
Lichtinstallation
»Noi« von Luigi Stoisa
in der Via Lagrange
war anlässlich
des Lichterfestes
Luci d’artistica 2006
in Turin zu sehen.
Foto: Jens Langner, Berlin

. . . wir mögen es bunt . . .

und entspannt:
von Licht-Events und Kreuzfahrtschiffen, von Lebensfreude und Gesundheit . . .

Liebe Leserin, lieber Leser,

. . . eigentlich wollte ich zum Auftakt unserer farbenfrohen Vorfrühlings-Ausgabe nur von Entspannung und schönen Kreuzfahrtschiffen schreiben, doch stattdessen geistern Meldungen über den »Tod der Glühbirne« durch die Medien ... das trifft uns Lichtfreaks natürlich schon sehr, dass es der geliebten und liebevoll Glühbirne genannten – leider zu viel Energiefressenden – Glühlampe nun an die Fassung geht: Die aktuelle Meldung des ZVEI am Schluss des Editorials und weitere Infos auf S.166 –170. Kann man zwar auch ganz anders Energie sparen, so kann man es beim Licht natürlich am besten sehen, weil es dann dunkel ist (erinnern Sie sich noch an die durchgestrichene Glühlampe auf der Briefmarke vor . . . Jahren!?)

. . . mit den Energiesparlampen natürlich nicht!!! Es bleibt also auch hell, und die Lichtindustrie klärt überall im Land darüber auf, wie man sparen kann, also z. B. in der Straßenbeleuchtung (s. LICHT 1–2, S. 68) und am Arbeitsplatz (S. 172). Wir »bleiben für Sie an diesem brisanten Thema dran«!!

Nach der »arbeitsreichen« LICHT-Ausgabe 1–2, wo es um das Licht zum Arbeiten ging, wollen wir in dieser Ausgabe mit Licht entspannen und dazu gehören auch Farben. Ein buntes Heft liegt nun vor Ihnen: Licht und Farbe ist natürlich das Thema bei allen Licht-Events, die es überall gibt, und manchmal kann es auch des Guten, bzw. der Farbe, zuviel sein . . .!

Seien wir nicht zu streng, bei einer zeitlich begrenzten Anstrahlung darf es schon mal ein bisschen bunt zugehen, doch bei den Anstrahlungen von Gebäuden sollte überlegt werden, ob die Stadt nicht vielleicht doch zu bunt wird, wenn sich Magenta an Blau reiht . . . dazu bunte Lichtwerbung und »klassische« Glühlampenketten- und dazu bewegt sich auch noch alles. Wenn Sie mal wieder mit der Bahn durch eine Stadt fahren, achten sie ganz bewusst auf die Farben . . . im Großen und Ganzen ist es eine sehr schöne Entwicklung, die das »Licht im Außenraum« – Stadtmarketing – genommen hat. Und auf der Livinluce (erste Impressionen auf S. 126) sahen wir auch sehr schicke Straßenleuchten mit sparsam eingesetzten LED-Effekten. Eine Freude ist das farbige Licht allemal . . .

Wussten Sie schon, dass im Jahr rund 10 Kreuzfahrtschiffe gebaut werden, der Trend geht also zur entspannenden Sightseeing-Tour per Schiff, mehrere Lichtmöglichkeiten stellen wir Ihnen ab S. 162 vor und ein schönes – feststehendes – Hotel auf S. 158. Der Bereich Wellness wird immer umfangreicher – und er ist auch so schön bunt – dass wir auch in den nächsten Ausgaben darüber weiter berichten, wie z.B. über die Therme Erding und die Rottal Therme . . . also , nun entspannenen Sie sich mit farbigem Licht (S. 154) . . .


»Ideen« muss man haben:
Hinter dieser farbenfrohen – wechselnden – Lichtinstallation
versteckt das Berliner KaDeWe sein wenig attraktives Parkhaus
und verwandelt es so in ein effektvolles Licht-Kunstwerk.
Fotos: Britta Hölzemann, Berlin


In dieser Ausgabe gehen wir mit Ihnen einmal in München shoppen (S. 174), um schon auf das Schwerpunktthema der nächsten Ausgabe einzustimmen, dann dreht sich nämlich alles um »richtiges Licht zum Verkaufen«, es werden Boutiquen vorgestellt, energiesparende (!) neue Produkte dafür und wir sehen uns ausführlich das Nova Eventis in Leipzig an.

Wachmacher – fällt es Ihnen auch so schwer, in der dunklen Jahreszeit morgens munter zu werden . . . Es gibt nun d i e Lösung: das »Wake-up Light« (von Philips) holt den Sonnenaufgang ins Schlafzimmer. Diese Leuchte mit Sonnenaufgang und Vogelzwitschern macht aus Morgenmuffeln »gerne-Aufsteher« . . . (ausführlicher in LICHT 4).

Auf diese Leuchte hat schon lange gewartet

Ihre

  die sich mit Ihnen auf das (Sonnen) Licht des Frühlings freut . . .

LICHT 03/2007

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