| LICHT 07-08/2006 | |
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Lichtkunst für eine traditionsreiche Basilika in Mailand
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Fotos: Studio Italia Design srl., Marcon Venedig/Italien |
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| Objektinformationen: Basilika Sankt Lorenzo Maggiore, Mailand Architekt: Leuchten: Lampen: Osram |
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| Der Licht-Kubus wurde in der oktogonalen aus dem 4. Jahrhundert stammenden Original-Kapelle Sankt Aquilin im Inneren der Basilika montiert. | |
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Mitten in Mailand in einem traditionsreichen mittelalterlichen Viertel befindet sich die Basilika Sankt Lorenz. Sie ist eine der wichtigsten und beliebtesten Kirchen der lombardischen Hauptstadt. Sie ist ebenfalls von großer Bedeutung für die Architekturgeschichte des Abendlandes: Das Hauptgebäude stammt aus der Spätrenaissance und verbindet sich mit der wichtigen frühchristlichen Fabrik des 4. Jahrhunderts und mit dem wichtigen romanischen Körper des 12. Jahrhunderts. Vor der Kirchenfassade erhebt sich auf dem Kirchplatz ein Bronzedenkmal des römischen Kaisers Konstantin. Im Jahr 313 n. Ch. wurde in Mailand von diesem Kaiser das Edikt zugunsten des Christentums proklamiert. Auf dieser mit 16 Säulen umsäumten Piazza befindet sich noch die Ruine eines römischen Tempels. Hier fährt die Straßenbahn, die Jetztzeit lebt sehr gut mit der Historie. Am Abend entfaltet sich die Stimmung froh und gemütlich in diesem Stadtteil, in dem sich Schulen, Hochschulen und Wohnungen befinden, umgeben von grünen Wiesen auch Basilikenpark genannt gibt es ebenfalls zauberhafte Geschäfte, kleine Bars und interessante Restaurants. Der Domplatz mit der gotischen Hauptkirche Mailands liegt nur 10 Minuten zu Fuß entfernt.
Im Inneren dieser traditionsreichen Basilika hat der Architekt Marco Ferreri nun eine ausdrucksstarke moderne Lichtinstallation in Form eines Kubus realisiert.
Der Kubus besteht aus einem Gestell, welches die 528 modernen Glasleuchten trägt. In sechs Metern Höhe steht der Rahmen aus vier Stahlträgern, je sechs m lang. Dieser Rahmen ist mit Flanschverbindungen an den Ecken versehen, aus denen jeweils die sechs m langen Stahlkabel durch einen Neigungswinkel von 70° kommen, der an Doppel-T-Eisenträgern hängt. Jeder Stahlträger hält zwölf Leuchten-Reihen, jede Reihe besteht aus elf Leuchten jede Seite besteht somit aus 132 Leuchten. Das Gesamtkunstwerk besteht aus 528 Leuchten mit einem Gesamt-Luxwert von 800 000 lm und einer Stromstärke von 11,6 kW.
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Das Modell Puraluce von dem venezianischen Leuchtenunternehmen Studio Italia Design wurde für diese Installation ausgewählt. Bestückt ist dieses Modell mit der neuen Leuchtstofflampe T5 von Osram,
22 W, 16 mm Durchmesser. Die Einzelleuchte Puraluce aus klarem Glas wurde zu diesem Gesamtkunstwerk vom Architekten Marco Ferreri zusammengesetzt, der auf dem Titelbild als Schatten zu erkennen ist.
Die Puraluce in dieser Anwendung in klarer Ausführung gibt es auch in fröhlichen Farben sowohl als Wand-, Decken-, Hänge- oder Stehleuchte
LICHT 09/2006