| LICHT 06/2006 | |
| ZUM TITELBILD |
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Stimmungsmacher vor dem AnpfiffEine LED-Lichtlinie sorgt für Atmosphäre vor dem Dortmunder Westfalenstadion |
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Fotos: Photoprop, Wuppertal, für Insta Elektro GmbH, Lüdenscheid |
Mit seinen 83 000 Plätzen bei nationalen Spielen ist der Dortmunder Signal Iduna Park das ehemalige Westfalenstadion das größte Stadion der Bundesliga. Es hat mit durchschnittlich
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| Stimmungsplus schon vor dem Stadion: Die LED-Lichtlinie kann mit ganz unterschiedlichen Licht-Farb-Verläufen bespielt werden. Die Möglichkeiten hinsichtlich Rhythmik und Lichtfarben sind nahezu unbegrenzt. So können die Fans vor Fußballspielen mit den Vereinsfarben der beteiligten Mannschaften eingestimmt werden, aber auch repräsentative Lichtspiele für andere Events im Signal Iduna Park sind denkbar. | ||
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Um die Kapazität zu erhöhen, wurde bereits im Jahr 2002 aus dem »eckigen Schmuckkästchen der WM 74« ein Stadionoval. Vor der Weltmeisterschaft 2006 ging der Ausbau in zügigen Etappen auf die Zielgerade. Die letzten 17 000 alten Sitzschalen wurden demontiert und durch schwarze und gelbe Sitze mit Rückenlehnen ersetzt. Die Kabinen und Schiedsrichterräume, der Dopingkontroll- und der Medienbereich wurden vergrößert und modernisiert. Zusätzliche Parkplätze, VIP-Lounges und die Sicherheitsausstattung wurden gebaut bzw. eingerichtet. Um die Gäste aus aller Welt angemessen bewirten zu können, entstanden an den zwei Enden der Westtribüne gastronomische Einrichtungen mit Niveau.
Die Dortmunder Fußballfans haben ihren »Tempel« nach dem Ausbau ohne Anlaufzeit und mit Stolz angenommen. Dies ist nur allzu verständlich, denn mit dieser prachtvollen Arena kann man den Signal Iduna Park durchaus das »Verona des deutschen Fußballs« nennen. Und was braucht eine »große Oper« neben ihren Stars und einem begeisterten Publikum? Sie braucht gutes Licht.
Vor dem nördlichen Eingangsbereich werden die Zuschauer, bevor Sie durch Drehsperren das Stadion betreten, von einer 138 Meter langen, parallel zum Gebäude verlaufenden LED-Lichtlinie empfangen. Hier können, mit den Spielen wechselnd, die Vereinsfarben der Mannschaften statisch oder als Lauflicht eingespielt werden. Weitere Lichtsteuerungs-Varianten wie ein »Regenbogen«, ein »Wasserfall« oder ein blitzschnell laufender Lichtpunkt selbst ein Fußballprofi ist nicht in der Lage, ihn mit dem Fuß einzufangen sorgen für gute Stimmung beim Publikum.
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| Objektinformationen
Bauherr: Tiefbauamt der Stadt Dortmund |
Rechts: Blick in die »ACO DRAIN®«-Lichtline: Deutlich zu erkennen ist die »LED-Floorline« aus RGB-LED. Nach der Abdeckung mit Spezialglas kann die Lichtlinie von Kraftfahrzeugen überrollt werden. |
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An diese Lichtlinie im Fußgänger- und Kleinlastbereich schließt sich in der Zone für den Schwerlastverkehr eine zwanzig Meter lange Linie mit LED-Lichtpunkten an.
Realisiert wurde das Projekt mit der »ACO DRAIN®«-Lichtline der Insta Elektro GmbH. Hierzu wurden zwei parallele Kanäle ausgeschachtet. Der erste Kanal dient zur Drainage und nimmt Schächte und Kabel für die Stromversorgung der Anlage auf. Der zweite Kanal ist mit der »ACO DRAIN®-Multiline« bestückt, in der die »LED-Floorline« mit RGB-LED installiert sind. Abgedeckt mit dem von Insta vertriebenen Spezialglas der Firma Hecker Glastechnik wird aus dem Serienprodukt »ACO DRAIN®« eine überrollbare Lichtlinie.
In insgesamt acht unterirdischen Schächten sind die Vorschaltgeräte und die Steuerungen der Anlage untergebracht. Während der Bauarbeiten mussten die Rinnen an jedem Spieltag mit Gitterrosten abgedeckt werden, um die normale Nutzung des Stadions zu gewährleisten. Nach Abschluss der baulichen Vorbereitungen lieferte Insta die Anlage mit allen elektronischen Komponenten und den LED-Leuchten. Die Lichtsteuerung war bereits fertig programmiert.
Die offizielle Inbetriebnahme der Lichtlinie erfolgte rechtzeitig vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft. Beim Spiel Trinidad/ Tobago gegen Schweden am 10. Juni 2006 begrüßt dynamisches LED-Licht die Fans und Zuschauer.
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Links: Das Drainagerohr wird mit einer Schutzfolie umwickelt im Kiesbett fixiert. Später werden die Stromkabel für die Spannungsversorgung im gleichen Kanal verlegt. Rechts: Vor Ort besprechen Hersteller und Installateur die Montage und Inbetriebnahme der Anlage. Die LED-Linie wurde herstellerseitig fertig vorprogrammiert. |
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LICHT 06/2006