LICHT 05/2006 zurück
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Licht für die Fifa WM 2006:

Das Lichtkunstprojekt »Blue Goals« in Hamburg

Fotos: Philips Lighting, Hamburg

Wenn im Juni der Anstoß zur FIFA WM 2006 in Deutschland erfolgt, dann sollen die Zuschauer nicht nur sportliche, sondern auch visuelle Spitzenleistungen erleben. Als offizieller Sponsor wird Philips sein geballtes technisches Wissen bereitstellen, um dieses multimediale Weltereignis für die Zuschauer in den Stadien und auch vor den Bildschirmen zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Das gilt bereits im Vorfeld. Für das Lichtkunstprojekt »Blue Goals« – Blaue Tore – des Hamburger Szenografen Michael Batz stellt Philips die nötige Lichttechnik zur Verfügung.

Unter dem WM-Motto »Sportstadt Hamburg – das Tor zur Welt« macht die Hansestadt mit dem Lichtkunstprojekt von Michael Batz schon jetzt auf das Fußballfest aufmerksam. Rund 200 dieser mit blauen Leuchtstofflampen illuminierten Tore sollen bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft auf Dächern und öffentlichen Plätzen im Hamburger Innenstadtbereich aufgestellt sein und werden später per Laserstrahl verbunden. Das spektakulärste darunter ist wohl das Tor auf der Hamburger Binnenalster (siehe Titelbild).

Firmen, die sich daran beteiligen wollen und eines dieser Blue Goals aufstellen, müssen, abhängig von der Größe des Tores, mit Kosten zwischen 3000 und 5000 Euro rechnen. Dafür sind sie dann sofort in die weltmeisterliche Lichtschau eingebunden.


Ein echter Hingucker: Drei »Blue Goals« strahlen in der Dämmerung
mit der Silhouette des Hamburger Michels um die Wette.
Foto: Philips Lighting, Hamburg

Auch in den Fußballarenen ist Philips als eines der weltweit führenden Lichtunternehmen präsent. Acht der insgesamt zwölf Stadien, in denen die Welt-Cup-Spiele ausgetragen werden, sind mit ArenaVision-Flutlichtsystemen beleuchtet. Dabei handelt es sich um die Spielstätten in Hamburg, Hannover, Gelsenkirchen-Schalke, Köln, Leipzig, Stuttgart, Nürnberg und die neue Arena in München. Wie in vielen anderen Sportstätten auf der ganzen Welt bietet ArenaVision hier nicht nur die Grundlage für guten Sport und visuellen Komfort in den Stadien, sondern auch vor den Bildschirmen zu Hause.

Die modernen Übertragungstechniken der Fernsehgesellschaften benötigen ein hocheffektives und leistungsfähiges Scheinwerfersystem, um der Forderung von Zuschauern und Aktiven nach ausgezeichneten Sehbedingungen entsprechen zu können. Diese komplexen Anforderungen erfüllt das ArenaVision-System MVF 403, das in der 2000-Watt-Ausführung zielgerichtet bis zu 25 Prozent mehr Licht auf das Spielfeld bringt. Hochauflösendes Fernsehen (HDTV), digitale Bildübertragung oder Superzeitlupe sind damit problemlos und in bester Qualität möglich.

Besseres Licht ist nicht zwangsläufig mit einem höheren Stromverbrauch verbunden. Das zeigt das neue Stadion in Köln deutlich. Das Spielfeld wird von nur 210 Scheinwerfern mit je 2150 Watt elektrischer Gesamtleistung (Lampe und Betriebsgerät) beleuchtet. Daraus ergibt sich ein Energiebedarf von knapp 450 Kilowattstunden. Das alte Müngersdorfer Stadion hingegen nutzte 400 Scheinwerfer gleicher Leistung und kam auf etwa 800 Kilowattstunden. Der Vergleich zeigt, dass die elektrische Leistung halbiert werden konnte, dennoch ist die Lichtqualität heute um ein Vielfaches besser.

Weitere hochkarätige Sportveranstaltungen, die Philips mit seinem Flutlichtsystem in jüngster Vergangenheit in Szene setzte, waren die Fußball-Europameisterschaft in Portugal mit vier Stadien sowie die Olympischen Spiele in Griechenland. Hier wurden 28 von 33 Wettkampfstätten beleuchtet, darunter auch das Athener Olympia-Stadion, das im Mittelpunkt der Spiele stand. Der Markenname Philips ist im Licht-Bereich eng mit öffentlich herausragenden Beleuchtungsprojekten im In- und Ausland verbunden: So stammt das Licht in jedem zweiten Fußballstadion der Welt aus dem Hause Philips. Dies gilt auch für über 60 Prozent der Flughäfen mit Linienverkehr, für jedes dritte Krankenhaus sowie viele Büro- und Verwaltungsgebäude.

LICHT 05/2006

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