| LICHT IN BERLIN |
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| Durch warmes Licht in Gelb und verschiedenen Rottönen machen die Entwürfe der Serie »starled lines« auf sich und ihre Trägerin aufmerksam. |
Im vergangenen Jahr zeigte Nina Jeroch mit ihrer »Serie Starled«, wie dekorativ LED-Licht-animierte Halsketten, Gürtel und Ringe ihre Träger in Szene setzen (LICHT 9/2004, S. 848f): Bis zu 40 Stunden erzählen die über ein Akkusystem gespeisten Schmuckstücke aus Silber, Edelstahl oder Kunststoff in niemals gleichen Abfolgen von Lichtbildern Geschichten zwischen sanfter Poesie und wildem Chaos.
»Bewegung« bildet neben den von der Berliner Architektin als »Lichtpixel« bezeichneten LEDs die Grundlage all ihrer Entwürfe. Autodidaktisch arbeitend bewegt sie sich nach ihrem Selbstverständnis dabei zwischen den Bereichen Kunst und Design.
»Beweglich« war im vergangenen Jahr auch ihre Kreativität. Auf drei unterschiedlichen Experimentierfeldern verwendete sie LEDs dem Schmuckdesign, bei der Herstellung modular einzusetzender Betonformen, beim Entwurf einer ersten Leuchtenkollektion und zeigte einmal mehr: Ninas Welt ist nicht binär! Statt »an« oder »aus«, eingefrorenen Standbildern oder statischen Zuständen zeigen ihre Designs ständig verändernde Augenblicke in Licht. Die neuen Entwürfe fangen Bewegung ein und setzen sie fort.
Text: Britta Hölzemann, Berlin
Fotos: Hans Starck für xeo, Berlin
Diesen Beitrag in vollem Umfang lesen Sie in LICHT 09/2005