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»Hab Sonne im Herzen«Ein Kunstwerk vereint innovative Skulpturkunst mit neuester Lichttechnik |
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| Informationen Der Künstler: Angelo Monitillo Lichtkonzept und Fotos: Dipl.-Ing. Gabriele Oelker , Hamm Installation: Licht und Ton, Dortmund Licht: Martin architectural, Karlsfeld |
Am 24. Juni 2005 wurde das markante Kunstobjekt »Licht für die Sonne« des Gestaltungsteams Angelo Monitillo und Gabriele Oelker an der Einfahrt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Evangelischen Krankenhauses in Hamm in Westfalen als neues Wahrzeichen der Klinik eingeweiht.
Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens, hatte der Rotary Club Hamm im März vergangenen Jahres einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, der Nachwuchstalente der Region aufrief, ein neues unverwechselbares Erkennungszeichen für die Kinderklinik des Evangelischen Krankenhauses zu schaffen. Die sechs Meter hohe und drei Meter breite, leuchtende Edelstahlskulptur in Form einer strahlenden, von Kindern umspielten Sonne war im Juni 2004 als innovativstes Kunstkonzept von der Wettbewerbsjury des Wohltätigkeitsclubs ausgewählt und finanziert worden. Eine Vielzahl von Strahlen, die aus »Paketen« von jeweils fünf zusammengeschweißten Edelstahlrohren bestehen, bilden das Grundgerüst, in das Monitillo auf der einen Seite eine die Sonne symbolisierende Wölbung integriert hat. Auf der anderen Seite installierte er Kinder in verschiedenen Posen, die in einem Klettergerüst zu spielen scheinen.
Künstler Angelo Monitillo:
»Unsere Grundidee war es, eine Skulptur zu schaffen, die Hoffnung und Kraft ausstrahlt und den Kindern der Klinik Halt gibt. Wir kamen schnell auf das Sonnenmotiv, da dieses seit Menschengedenken Inbegriff für Leben, Wachstum und Heilkraft ist. Die Sonne hat mit ihren fröhlichen, gelben Strahlen besonders in Kinderzeichnungen eine positive Wirkung auf den Betrachter.«
Das außergewöhnliche Lichtkonzept von Diplom-Ingenieurin Gabriele Oelker verleiht der Stahlskulptur ihren Wahrzeichen-Charakter: Durch den martin architectural Exterior 200 Farbwechsler erstrahlt die Sonne in dynamisch-wechselnden Facetten ihrer Rottöne und inszeniert einen terminierten harmonischen Übergang der Aurora-Motivik. Vor zwölf Uhr nachts erinnern die warmen Rot-Gelb-Töne an einen Sonnenuntergang; ab Mitternacht erstrahlt der Edelstahl in den hellen Tönen eines Sonnenaufgangs.
Gabriele Oelker:
»Durch den Wechsel der Farben wird eine Dynamik erzeugt, die wie ein Signalturm wirkt und damit den Wahrzeichengedanken aufnimmt. Ein Wahrzeichen muss sich einprägen und unverwechselbar sein. Durch das Farbspiel wird die Sonnenskulptur zu einem Orientierungspunkt in der Dunkelheit, fast schon wie ein Leuchtturm.«
Die Skulptur kann betrachtet werden am Evangelischen Krankenhaus Hamm, Werlerstraße, 59065 Hamm.
Die Skulptur kann betrachtet werden am Evangelischen Krankenhaus Hamm, Werlerstraße, 59065 Hamm.
LICHT 11-12/2005