EDITORIAL
Erste Impressionen, erste Zahlen von der light+building

 
Zauberhaft und charmant tanzte dieses Model mit einem Halogenlampen-Rock. Eine wunderschöne Show zeigte SLI Sylvania auf der Messe.

Liebe Leserin, lieber Leser,

die light+building ist nun vorbei, das »normale Leben« kann wieder beginnen, es scheint, als ob es »ein Leben vor« und ein »Leben nach« der Messe gäbe. Wir stehen vor den Kisten voller Material, noch ist es Papier, bald ist es in den Köpfen und dann auch in den Geschäften. Wir haben sehr viel gesehen, doch leider nicht alles, denn es war – wie schon immer – eine Messe der langen Wege. Man hätte einen Kilometerzähler am Fuß haben sollen, wie weit ist es von der Messehalle 1 bis zur 9.1.!? Aber es war spannend, und jedesmal ist man erstaunt über die Kreativität der Menschen, die immer wieder absolute Neuheiten »erfinden«, technische Innovationen erstaunen, fantasievolle Leuchten begeistern …

In den nächsten Ausgaben wird Ihnen Ihr Redaktionsteam umfangreiche Messeberichte präsentieren, wo Sie sicher die Leuchten finden, die Sie gerade gesucht, aber nicht gefunden haben; Sie werden erstaunt sein!

Ein lichtvolles Willkommen für die 10 neuen EU-Mitgliedsländer und ein »Rainbow for Europe«

Viele von Ihnen werden die Sendungen über die neuen EU-Länder im Fernsehen gesehen haben. Auffallend war, dass bei fast allen Veranstaltungen das Licht die Hauptrolle gespielt hat: Fast überall – z. B. in Litauen, in Griechenland, in Polen, in Irland – gab es ein traumhaft schönes Feuerwerk, immer ein wenig anders, in anderen Farben oder mit unterschiedlichen Figuren. Überall gab es angestrahlte Veranstaltungsorte, vorwiegend in der Farbe Blau. Das größte Licht-Event fand jedoch auf Malta statt, dort inszenierte der bekannte Lichtkünstler Gert Hof ein phänomenales Licht-Event und tauchte die Hauptstadt in ein einziges Meer aus Lichtern.

Ein europaweiter Regenbogen aus Farbe und Licht begrüßte die neuen EU-Mitgliedsländer: Mit der Unterstützung von Philips Licht und Martin Architectural spannte die zweifache Biennalekünstlerin Waltraud Cooper vom 30. April bis zum 10. Mai 2004 einen Regenbogen aus Farbe und Licht über Europa als Zeichen der Verbindung zwischen Zeiten, Orten und Menschen. Anläßlich der EU-Erweiterung wurden in einem grenzüberschreitenden Kunstprojekt die folgenden Kulturstätten in

• Berlin, das Brandenburger Tor, in oranges
• Brüssel, das Europaparlament, in blaues
• Moskau, die Christ-Erlöser-Kathedrale, in violettes
• Rom, das Kolosseum, in gelbes
• Warschau,das Königsschloss, in rotes
• Wien, das Kunsthistorische Museum, in grünes

Licht getaucht. Ein » Herzliches Willkommen für die neuen EU-Länder«!


Bei Messebeginn erwartungsvoll, nach der Messe glücklich erschöpft – das Team von Margit Spenninger mit Karen Ehrhardt und Marlis Blisch, die in den Messehallen 3.0 und 5.1/6.1 für die LICHT-Leser präsent waren und die Zeitschriften LICHT und TAGESLICHT sowie das LED-Special in englischer und deutscher Sprache präsentierten.

Doch nun zurück zur Messe: Im Anschluss nun Meldungen aus den befreundeten Verbänden, aus dem VWLZ sowie dem ZVEI. Nicht immer so optimistisch, wie wir es wünschen würden, so doch aber mit positiver Zuversicht!

Noch ist der Messestand leer, der Blick erwartungsvoll – was wird diese Messe bringen …
Die dritte Lichtmesse in Frankfurt liegt nun hinter uns, und ich kann auf 25 Jahre als LICHT-Chefredakteurin zurückblicken, auf eine lichtvolle und sehr faszinierende Zeit.
Dr. Ulrich Merker war damals auch schon Geschäftsführer des Fachverbandes Leuchten im ZVEI (siehe S. 476).

Ihre

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