EDITORIAL

... alle Jahre wieder ...

Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr ...

... und ein kleiner Rückblick

Dieses Foto zeigt das Funkeln vieler Kristallsterne aus Swarovski-Strass – es kann das Leuchten von Weihnachtssternen symbolisieren, aber auch den Sternenzauber eines Feuerwerks.

Foto: Swarovski, Wattens/Österreich

Liebe Leserin, lieber Leser,

alle Jahre wieder möchte ich das Jahr ausklingen lassen.

Die Redaktion LICHT mit ihren Mitarbeitern und der Verlag wünschen ganz besonders Gesundheit, Glück und Frieden in Freiheit und ein besonders lichtvolles neues Jahr! ... doch noch ist Weihnachten nicht da, es gibt noch ein paar erfreuliche Dinge zu erledigen, wie das Schreiben lieber Grüße an Freunde und Bekannte. Dies sollte natürlich nicht nur zum Weihnachtsfest sein ...

Man läßt das zu Ende gehende Jahr noch einmal Revue passieren, erinnert sich an Messen, besonders schöne Begegnungen und Gespräche. Vielleicht war es wirtschaftlich nicht so erfolgreich wie vergangene Jahre, so kann man aber glücklich sein, wenn man selbst mit seinen Angehörigen und Freunden gesund geblieben ist. Erst Krankheiten und Unfälle im nahen Umfeld zeigen, daß es noch wichtigere Dinge gibt als Zahlen ...

... und es gibt so viele positive Ereignisse, die dieses Jahr prägten, nur einige wenige sollen hervorgehoben werden:

Veranstaltungen der Licht-Unternehmen zeigten, wie vielfältig und schön das Licht ist, es gab spannende Events mit Licht-Kunst und Licht-Architektur, man bestaunte die Illuminationen der Städte, lief auf Licht-Routen und diskutierte über Feng Shui. Nicht immer war man einer Meinung und debattierte gerade die Beleuchtung am Arbeitsplatz sehr kontrovers, doch immer fair. Diskussionen beleben, und sie bewegen letzten Endes auch viel – es kommt zu neuen Gedanken oder Kompromissen zum Wohle und Wohlergehen von allen. Das Thema »Licht und Gesundheit« wird immer ernster genommen. Bei welchem Licht ist der Mensch denn nun am glücklichsten – vielleicht beim Tageslicht, manchmal beim Kerzenlicht oder in der Sonne!? Eine Mischung aus allem, ergänzt durch das richtige elektrische Licht, ist wohl ideal. Es gibt so viele Möglichkeiten, daß wir auch die LICHT-Ausgaben des Jahres 2004 mit Bravour und vielen Licht-Anregungen füllen werden können ...

"Schneemänner sehen auch manchmal rot oder sind blaugefroren. Nicht aus Schnee- sondern aus Moonlight-Kugeln bestehen sie diesmal", erstmals wurden sie auf der belektro in Berlin ausgestellt.

Fotos: Moonlight Außenleuchten, Wehr

Danke ...

Zum Jahresabschluß möchte man auch Danke sagen allen Menschen, die dazu beigetragen haben, daß diese Zeitschrift so lebendig, farbenfroh – eben LICHTvoll – werden konnte.

Danke ganz besonders auch an die Objektleiterin Heike Hemmer der belektro Berlin, die sich mit ihrem Team ganz besonders auch dem Licht-Bereich gewidmet hat. Diese Zusammenarbeit führte zu einem lebendigen Licht-Dialog, der vielleicht auch die Zusammenarbeit zwischen Planern, Architekten und Installateuren in Zukunft verbessern kann (s. S. 906).

Danke an alle Unternehmen, die weiterhin im Thema Licht Ideen entwickeln, investieren und ausbilden.

An dieser Stelle ein ganz besonderer Glückwunsch an Herrn Professor Christian Bartenbach, der am 28. November seine Lichtakademie in Innsbruck feierlich eröffnen konnte. Allen Aktivitäten, die zum besseren Wissen um das Thema Licht beitragen können, gebührt großes Lob! Wir wünschen allen, die dort lehren und lernen, eine wahrlich leuchtende Zukunft!

Glückwunsch auch an Herrn Dr. Bopst, Geschäftsführer von Osram, der auf der Bilanz-Pressekonferenz nicht nur leuchtende Zahlen präsentieren konnte, sondern auch den Standort Deutschland – besonders für Forschung und Technologie – gefestigt und bestätigt hat.

Gesund werden durch das richtige Licht – Philips hat seinen Beitrag dazu geleistet mit spannenden Symposien. Prof. Kaase , Institut für Lichttechnik Berlin, führt dazu auch 2004 wieder in Berlin ein spannendes Symposium durch, gekrönt wird es durch eine lebendige Podiumsdiskussion.

Zuversichtliche Meldungen kann man zum Jahresende der Wirtschaftspresse entnehmen: Offensichtlich stellt sich bei deutschen Verbrauchern vorweihnachtliche Stimmung ein. Man hegt die Hoffnung, daß es mit der Konjunktur nun endlich wieder ein wenig bergauf geht ... oder wenigstens nicht bergab ...

Voller Zuversicht gehen die Lichtunternehmen in das neue Jahr, zumal die light + building mit zahlreichen Rahmenveranstaltungen vor der Tür steht. Man spart diesmal nicht für die Weihnachtsgeschenke, sondern für diese Messe ? Wie auf der Pressekonferenz am 20. November mitgeteilt wurde, werden rund 2000 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet, die knapp 110000 Quadratmeter Ausstellungsfläche belegen. Gerechnet wird mit rund 110 000 internationalen Fachbesuchern. Die Messe findet vom 18. bis 22. April 2004 in Frankfurt am Main statt. Es wird wieder die Luminale geben sowie einen begleitenden Kongreß. Die Redaktion LICHT wird für Sie vor Ort und mit zwei Messeständen vertreten sein. In dieser Ausgabe beginnt die Vormesse-Berichterstattung auf der S. 992, die in den Ausgaben 1–2 (Erscheinungstermin 10. Februar) und den Messeheften 3 und 4 fortgesetzt wird. Auch wir sind schon sehr gespannt ...

... doch bevor wir uns nun in die light + building stürzen, gibt es noch interessante Veranstaltungen vorher. Da unsere nächste LICHT-Ausgabe erst am 10. Februar erscheint, machen wir Sie in diesem Heft auf alles aufmerksam, damit Sie Ihre nächsten Termine rechtzeitig planen können: Eine Terminübersicht finden Sie auf der Seite 900.

Im Januar sehen wir uns vielleicht wieder beim bewährten Otti-Symposium im Kloster Banz. Es ist ein Jubiläums-Symposium und findet zum 10. Mal statt. Eine Übersicht geben wir auf S. 912 – ausführlich finden Sie es im Internet. Dann gibt es zwei Tagungen zum Thema Straßenbeleuchtung (S. 973 und S. 990).

Alle Veranstaltungen finden Sie ganz ausführlich auf unseren Internet-Seiten! Sehen Sie doch mal hinein!

... und für unsere treuen Abonnenten gibt es als kleines Geschenk einen Kalender mit allen Licht-Terminen, die wir kennen!

Der mit Licht malende Künstler Steffen Kluge stelllte seine Werke dem Berliner Publikum auf der belektro vor (s. S. 906). Das Foto zeigt – zum Schwerpunktthema dieses Heftes passend – eine Präsentation in der Braunschweiger St. Andreas-Kirche. Seine Bilder malen ein großes Kreuz auf den Kirchenboden und weisen gleichzeitig auf die im Hintergrund hängenden Grafiken hin.

Doch nun möchten wir Sie auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen und gehen mit dieser Ausgabe in die Kirche (von S. 914 bis S. 941). Und festlich mit viel Funkeln geht es auf den Seiten 942–945 weiter.

Nach dem Gedicht am Anfang möchten wir Ihnen nun noch einmal ein wundervolles Weihnachtsfest wünschen, wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen hier oder dort …

Ihre





Regina Welk mit LICHT-Team

Zurück zum Inhaltsverzeichnis / Zum nächsten Beitrag