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Bazar der guten Form: Das Stilwerk in BerlinIngrid Nowel |
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Ingrid Nowel, Berlin Fotos: Zumtobel Staff/Christian Gahl |
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Die Idee des Bazars ist so alt wie Handwerk und Handel als erlesene Einkaufsgalerie feiert sie ihre Wiedergeburt. |
Effektvoll in Szene gesetzt: Schon von weitem macht das stilwerk auf sich aufmerksam. |
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Das Konzept »Kooperation statt Konkurrenz« ist 1996 mit dem stilwerk in Hamburg initiiert worden es wurde ein Riesenerfolg. Auch Berlin besitzt in der Nähe des Ku’damms solch einen innerstädtischen, neuen Anziehungspunkt. Konzipiert als so die Planer »neuer, ausdrucksvoller Typus von Warenhaus«, entstand mit dem stilwerk ein Ort, an dem das urbane und kulturelle Leben pulsiert.
Neue Impulse und frischer Glanz
Die Kantstraße in Charlottenburg liegt mitten im Westberliner Zentrum. Hier sind spezialisierte Einzelhändler der Möbelbranche zu Hause, die nun auch von der Sogwirkung des stilwerks profitieren. Und das wiederum schenkt dem City-Bereich dringend benötigte neue Impulse und frischen Glanz.
Das stilwerk fällt sofort ins Auge: Der fünfgeschossige Bau schwingt sich ausladend in die Uhlandstraße hinein; die keck auskragende Nase in der streng gerasterten Fassade aus Metall, Glas und Naturstein markiert den Eingangsbereich an der Straßenkreuzung. Der Besucher tritt ein in eine strahlend helle Atriumhalle mit Oberlichtbändern und umlaufenden Galeriegeschossen, mit Wasserbecken, Verbindungsbrücken und mehr als fünfzig Geschäften vom »Conran Shop« und »ligne roset« bis zu »Poggenpohl« und »La Ventana«.
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| Die unter den Galerie-Brücken montierten Spirit-Spotlights setzen in der Mall dynamische Akzente. Bewegte Lichtlandschaft und volle Transparenz: Die profillosen Ladenfassaden werden nur durch Ahornportale unterbrochen, die die Eingänge markieren. | |
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Umgesetzt wurde die stilwerk-Konzeption gemeinsam von dem international agierenden Team von Studio & Partners aus Mailand und dem Architekturbüro Novotny Mähner und Assoziierte, Berlin. Dabei wurde auf den Gestaltungsanspruch und den Charakter des stilwerks als Erlebnisraum besonderer Wert gelegt. Hi-Lite Milano und Zumtobel Staff entwickelten ein spezielles Beleuchtungskonzept, um eine bewegte, prägnante Lichtstimmung für einen Raum zu schaffen, der auch abends besucht wird. Der Eingangsbereich wird durch Up- und Downlights erhellt, deren Wirkung durch die spiegelnde Metallfassade verstärkt wird. Durch das Glasdach wird das Atrium tagsüber mit natürlichem Licht durchflutet. Das Lichtsystem Canal mit Zweifach-Modulen betont die Längsachse der Mall und ermöglicht in den Nachtstunden eine tageslichtähnliche Beleuchtung. Hinzu kommen starke Projektoren an den Oberlichtern und flexible Lichtquellen in den Walkways. In den Shops kamen die designorientierte Pendelleuchte Claris und verschiedene Downlightsysteme zum Einsatz.
Zusätzliche Lichteffekte, ein beleuchtetes Wasserbecken und wechselnde, großflächig hinterleuchtete Image-Displays schaffen weitere Reize in dieser hocheleganten, anregenden Designlandschaft.
Objektinformationen
stilwerk Designcenter Berlin www.stilwerk.de
Bauherren: DEGI Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH, Frankfurt/M.; GVP Grundverwaltungs- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/M.
Architekten: Studio & Partners, Mailand www.studioandpartners.com;
N+M Novotny Mähner und Assoziierte, Berlin www.nma.de
Lichtplanung: Hi-Lite, Milano; Peter Andres Beratende Ingenieure für Lichtplanung, Hamburg www.andres-lichtplanung.de
Lichtlösung: Lichtkanalsystem Canal, Strahlersystem Spirit, Pendelleuchte Claris, Down- und Uplights, Sonderleuchten www.zumtobelstaff.de
LICHT 10/2003