EDITORIAL

… Kommen Sie doch mal wieder nach Berlin …!

… eine gute Gelegenheit ist die belektro vom 22.–24.Oktober

Liebe Leserin, lieber Leser,

… wenn Sie diese Ausgabe lesen, werden Sie ganz bestimmt eine Reise nach Berlin fest planen

…Hier dreht sich – alle (zwei) Jahre wieder – alles um »Berlin im Licht«.

Ein faszinierendes Vortragsprogramm, ergänzt durch zwei Symposien, gekrönt von einer »leuchtenden Stadtrundfahrt«, erwartet das Fachpublikum. Es ist ein wirklich interessantes Vortragsprogramm, welches vom belektro-Team mit der Redaktion LICHT auf die Beine gestellt wurde (s. S. 814–815).

Wenn Sie den einen oder anderen Vortrag gehört haben, können Sie sich hinterher vor Ort die faszinierenden Bauten ansehen, die innerhalb der letzten Jahre entstanden oder auch nur mit Licht neu inszeniert worden sind. Einige Highlights kamen zusammen, die ein Anhören und Ansehen bestimmt lohnen! Einen Teil der Vorträge können Sie in dieser Ausgabe anlesen, damit Sie dann in Berlin den Vortragenden gezielte Fragen stellen können.

Die folgenden Beiträge passen zu den Vorträgen: Sie können das Stilwerk – das Designkaufhaus (auf S. 812 und Titelbild) – besuchen, sich die Berliner Ärztekammer anhören und ansehen (S. 822), vielleicht das Jakob-Kaiser-Haus besichtigen (S. 826), über Lichtsteuerung Kenntnisse erwerben (S. 834), Ihr Wissen über Tageslicht vertiefen (S. 860).

Natürlich besuchen Sie auch das Brandenburger Tor (Vortrag am 24.10.) und gehen in die Alte Nationalgalerie (S. 830). Was Sie in Berlin noch machen können, erfahren Sie an unserem Messestand in der Halle 2, dort halten wir noch weitere Informationen für Sie bereit …

Die Berliner Bären begrüßen Sie herzlichst in Berlin, doch auch Fußballfans kommen in Berlin auf ihre Kosten: Der Fußball rollt von Berlin aus weiter nach Frankfurt am Main und in die anderen 11 Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft 2006 (s. S. 804). Dieser leuchtende Ball steht am Brandenburger Tor und lohnt einen Besuch ganz bestimmt.



Eine neue leuchtende Attraktion – Idee André Heller, Lichtshow von Antonius Quodt – gibt es in Berlin zu sehen: hier startet die Kampagne für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 (s. Beitrag auf S. 804).
Fotos: Britta Hölzemann, Berlin

Zeitgleich mit dieser Ausgabe erscheint auch im Oktober unsere Zeitschrift TAGESLICHT mit spannenden und schönen Themen, eine Vorschau darüber finden Sie auf S. 865.

Die nächste LICHT-Ausgabe – das letzte Heft dieses Jahres – ist eine Doppel-Nummer und erscheint am 11. Dezember. Natürlich – wie in jedem Jahr – mit festlichen und repräsentativen Objekten, ein paar weihnachtlichen Themen. Wir besuchen für Sie ein paar Kirchen, setzen »Essen ins richtige Licht«, fahren nach Moskau. Aus Berlin stellen wir Ihnen das Haus des Deutschen Beamtenbundes vor, welches mit einer mobilen Glaslichtdecke leuchtet.

Wir machen Sie bekannt mit einem Neon-Künstler, und Dr. Kreutzer zeigt Ihnen Lichtwerbung am Times Square. Zu diesem Thema paßt auch der Beitrag über »Experimentelle Untersuchungen zu Verdunklungserscheinungen an Hochspannungsleuchtröhren«.

Dr. Udo Fischer aus Darmstadt, den LICHT-Lesern wohlbekannt, hat mit viel Akribie alle Briefmarken zusammengestallt, die »irgendwie« mit Licht zu tun haben: »Lichttechnik auf deutschen Briefmarken« heißt sein wunderschöner Beitrag.

In LICHT 11/12 erscheint ebenfalls eine Übersicht über alle (Licht-)Messen des nächsten Jahres, die uns bis jetzt bekannt sind. Und natürlich können Sie im Jahresinhaltsverzeichnis 2003 dieses Jahr noch einmal Revue passieren lassen.

Wir wünschen Ihnen einen bunten Herbst mit warmen Sonennstrahlen – und – vielleicht sehen wir uns in Berlin auf der belektro in der Halle 2!

Darauf freuen sich Ihre


und das LICHT-Team




Die Redaktion LICHT sagt »Danke schön« für eine jahrzehntelange redaktionelle Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. Dieter Scholtyssek aus Berlin.

Dipl.-Ing.
Dieter Scholtyssek

Nach einigen Jahren Industrietätigkeit, zuerst in der Leuchtenkonstruktion, später in der Leuchtenentwicklung und der Beleuchtungsplanung, wechselte Dipl.-Ing. Dieter Scholtyssek im Jahre 1963 zur Berliner Bauverwaltung. Hier war er u. a. für Grundsatzfragen der Beleuchtung in Verwaltungsbauten, Krankenhäusern, Schulen und Sportstätten zuständig. In dieser Eigenschaft wurde er auch Mitarbeiter im »Arbeitskreis Maschinen und Elektrotechnik öffentlicher Verwaltungen (AMEV)« und im DIN-Fachnormenausschuß »Innenraumbeleuchtung (FNL 4.2)«.

Durch die Publizierung interessanter Beleuchtungsprojekte des öffentlichen Bauens in Berlin ergab sich ein Kontakt zu Herrn Dr. Taute, dem damaligen Chefredakteur der Zeitschrift Lichttechnik – heute LICHT –, der einen firmenneutralen Leuchtenfachmann für die Messe-Berichterstattung suchte. Auf dessen Bitte übernahm Dipl.-Ing. Dieter Scholtyssek im Jahre 1969 diese Aufgabe als freier Mitarbeiter. Im ersten, nur vier Seiten langen Bericht wurde u. a. über Erzeugnisse der Firmen Dr. Ing. Schneider & Co., Gebr. Kaiser & Co., Nova-Lux, Schanzenbach und Zeiss Ikon berichtet, von Firmen, die selbst in der Fachwelt heute kaum noch bekannt sind. Im Laufe der Jahre wurde das Leuchtenangebot auf der Messe und damit die Berichterstattung immer umfangreicher, es begann die Zeit der Strahler und Stromschienen, der Aluminiumspiegel und Spiegelraster. Später übernahm Dipl.-Ing. Dieter Scholtyssek auch die Berichterstattung über Licht-Installationsgeräte wie Schalter und Steckdosen – ein sehr farbenfrohes und formal abwechslungsreiches Thema. Veröffentlichungen über Hausnummernleuchten, Stromschienen, Bus-Systeme und Notlicht ergänzten seine freie Mitarbeit bei der Zeitschrift LICHT.

Obwohl er im Jahre 1998 als technischer Hauptreferent bei der Berliner Bauverwaltung aus Altersgründen ausschied, berichtete er weiter unvermindert engagiert von der Weltlichtschau in Hannover und der light+building am neuen Standort Frankfurt/Main.

In über 30 Jahren Messeberichterstattung knüpfte Dipl.-Ing. Dieter Scholtyssek viele, teils auch sehr persönliche Kontakte zu Fachkollegen, derer er sich gerne erinnert. Intensive Gespräche bereicherten die Informationen und beeinflußten fachlich positiv die Messeberichte.

Um nicht die Lebendigkeit und Frische der Zeitschrift LICHT eventuell mit einer – wie er selbst sagt – »altersbedingten, statischen Berichtsweise« zu stören, hat er sich jetzt von seiner journalistischen Tätigkeit verabschiedet. Die Redaktion LICHT teilt seine Meinung nicht und würde gern noch weiter mit ihm zusammenarbeiten. Auch viele Kollegen in der Licht-Branche werden ihn auf der nächsten Messe vermissen.

Vielleicht – lieber Herr Scholtyssek – verspüren Sie doch mal wieder Lust, eine Licht-Messe zu besuchen oder Gedanken zu äußern – wir haben für Sie immer Platz. Auch bei Frau Scholtyssek möchten wir uns an dieser Stelle bedanken, die ihren Mann liebevoll bei seiner schreibenden Tätigkeit unterstützt und seine Gedanken perfekt zu Papier gebracht hat.

Für seine Kollegialität und Freundschaft sagt

– im Namen von vielen – Danke Ihre Regina Welk

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