EDITORIAL |
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Wir wünschen Glück und Gesundheit!Ihre Regina Welk |
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Liebe Leserin, lieber Leser!
… noch frisch und weiß wie der Schnee ist dieses neue Jahr, noch hat man Wünsche und Hoffnungen, es kann nur besser werden. … Die guten Vorsätze von Silvester geraten doch schon langsam wieder in Vergessenheit, Zigaretten werden wieder geraucht, und Fitnesspläne scheitern am Zeitmangel. Doch wir wollen versuchen, gute Vorsätze ein wenig länger (!) zu verwirklichen:
Wir haben den Wunsch, Ihnen so viele gute Meldungen wie nur möglich zu bringen, wir wollen das Positive der Branche groß herausstellen und das Negative …
Deswegen zeigt Ihnen schon das Titelbild symbolisch, was wir wollen: mehr Zeit für eigenes Wohlbefinden, sich bewußt auch mal mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen nach einem erfrischenden musik- und lichtuntermalten Bad in einem Thermalbad oder z.B. im Liquidrom (siehe Titelbild und S. 14) in Berlin geht die Arbeit noch einmal so schnell und viel besser von der Hand als vorher.
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| … was bringt das neue Jahr?
… vom Berliner Bären zum Bayerischen Löwen … … mit einigen Bayerischen Bräuchen die auch »etwas« mit Licht zu tun haben möchten wir auf S. 1011 bekanntmachen. |
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Wellness …
… steht als modischer Begriff über dem ersten Heft des neuen Jahres: Wellness bedeutet Wohlbefinden, Gesundsein, Lebensfreude, Lebensgenuß, Optimismus, Fitness, Beauty, Urlaub, Freizeit, Farblichttherapie, Lichttherapie all das verbirgt sich hinter diesem einen Wort. Wellness-Hotels schießen wie Pilze aus dem Boden, sie zeigen neben vielen Einrichtungen zum Wohlbefinden wie Schwimmbad, Solarium, Aromabad auch fröhliche Farben, viel Tageslicht, gemütliches Kerzenlicht und viele »schöne« Leuchten. Einige Hotel-Beiträge warten noch auf die Veröffentlichung: gestartet wird mit der Kultherberge, dem »SIDE-Hotel« in Hamburg, in der nächsten Ausgabe laden wir Sie in weitere zauberhafte Hotels ein, zumal ja jetzt schon die Urlaubsplanung startet …
Zum Thema Wellness passen auch »appetitliche« Restaurants (S. 22) oder gut »lichtgeplante« Büros (S. 38). Und damit Sie gar nicht erst in ein »gut beleuchtetes« Krankenhaus kommen (S. 34), gehen Sie einfach rechtzeitig zum Zahnarzt (S. 30) oder lassen sich in einer Physiotherapie-Praxis richtig »bearbeiten« wir hoffen, daß der Autor des Beitrags sich dort nicht behandeln lassen muß, wir sahen ihn munter beim Berliner Marathon mitlaufen (S. 26).
Licht zum Verkaufen …
Zum Bereich Wellness gehört auch der Genuß die Freude am Essen, am Kaufen, am Schönen: Fachleute haben sich in Berlin zu einer schon bekannten Expertenrunde getroffen, um zu diskutieren, ob man mit Tageslicht besser verkaufen kann (S. 48). Mehr zu diesem Thema erfahren Sie außerdem in der ersten Ausgabe der Zeitschrift TAGESLICHT 2003, die am 24. März erscheint. Dort wird der Tageslicht-Supermarkt in Wattens/Tirol vorgestellt, nach einem Entwurf des Architekten Dominique Perrault. Ein paar Anwendungsbeispiele für attraktives Verkaufen im Kunstlicht zeigen die Beiträge auf den Seiten 52 und 56.
Lichtkunst …
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| Neues Werk von Steffen Kluge. Foto: Steffen Kluge, www.lichtgraphik.de |
Eine neue Meldung haben wir auch aus Wolfsburg erhalten: Steffen Kluge (s. LICHT 1112/2002) wird in seiner Heimatstadt seine 161. Ausstellung auf Schloß Wolfsburg eröffnen unter dem Motto »Traumhafte Lichtgrafik Poetische Lichtmalerei«. Für diese Ausstellung vom 15. 2. bis 9. 3. hat Steffen Kluge 60 Exponate in verschiedenen Formaten ausgewählt. Der 300 m2 große restaurierte Ausstellungsraum, der »Gewölbekeller«, beeindruckt besonders mit seinem rustikalen Sandsteinmauerwerk. Die Kunstwerke werden zum Teil auf Staffeleien präsentiert, um die Wirkung des rustikalen Mauerwerks des Baudenkmals nicht zu beeinträchtigen. Die Fußbodenbeleuchtung erzeugt ein Licht- und Schattenspiel der Staffeleien auf dem Mauerwerk und regt zum Träumen an.
Eigentlich findet die 161. Ausstellung jedoch noch vorher statt: Unter dem Motto »The Art of Abstract Photography« zeigt die »Thomas von Lintel Gallery« in der 25th Street in New York vom 6. 2.30. 3. zahlreiche seiner Werke. Was sagt Steffen Kluge zu seiner Kunst: »Nicht anerkannte Bildleistungen versuche ich in Szene zu setzen, sondern irritierende Eindrücke zwischen Traum und Wirklichkeit will ich zeigen.«
Vom Thema »Licht und Kunst« nun zum Thema »Licht und Liebe« und etwas zum Schmunzeln!
Angenehmer Zeitvertreib in der dunklen und kalten Jahreszeit ist für viele das Kuscheln, natürlich am liebsten zu zweit! Welche Auswirkungen künstliches Licht auf dererlei zwischenmenschliche Aktivitäten hat, beschreiben das Männernachrichtenmagazin »Men’s Health« und die Frauenzeitschrift »Amica«. Berichtet wird, daß Liebe unter Energiesparlampen aggressiv mache. Leuchtstofflampen dagegen sorgten sogar für totale Lustlosigkeit. »Stimmungsfördernd« wirken in derartigen Situationen jedoch Halogenlampen oder 25-W-Glühlampen und natürlich die bewährten Kerzen.
Daß blaues Licht »appetitzügelnd« wirkt, also zur Unterstützung einer Diät bestens geeignet und Kerzenlicht eher anregend ist, wissen die Lichtleser! Daß auch die Stimmung steigt, wenn die Tage wieder heller werden, macht sich die Lichttherapie zu eigen, die diesen Lichtmangel mit künstlichem Licht beseitigt. Was sich noch mit Licht behandeln läßt, lesen Sie auf S. 36.
So ist nun wieder die Brücke geschlagen zum Thema »Licht und Gesundheit«, welches auch ein Tagungspunkt auf dem 9. Symposium »Innovative Lichttechnik in Gebäuden« des Otti-Kollegs im Kloster Banz ist. Hier geht es um »Licht und Streß« und »Beleuchtung von Räumen des Gesundheitswesens«. Tagungsschwerpunkt ist das Thema Tageslicht mit Vorträgen über Tageslichtsysteme, Elemente und Materalien. Die Zeitschriften LICHT und TAGESLICHT werden darüber berichten.
Die Themen »Licht und Gesundheit« sowie »Tageslicht« gehören auch zu den Inhalten des Vortragsprogramms der belektro 2003 Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik und Licht die vom 22.24. Oktober in Berlin stattfindet.Wissenschaftliche Tagungen zum Thema »Tageslicht« und »Licht am Arbeitsplatz« sind der Messe angekoppelt. Mehr darüber in LICHT 3.
Das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein, auch der Schatten gehört dazu …
tieferschüttert …
erfuhren wir vom plötzlichen Tod von Dr. Achim Willing. Am 31. Oktober 2002 feierte er im großen Kreis mit seiner Familie, Mitarbeitern, Freunden und Fachkollegen in Scheßlitz seinen 60. Geburtstag. In der Oktober-Ausgabe der LICHT berichteten wir über sein 20. Firmenjubiläum. Für die LICHT 12 bereiteten wir eine Geburtstagsmeldung mit fröhlichen Bildern vor und suchten noch nach Worten, die sein Wesen, seine Herzlichkeit und Kollegialität, sein Können charakterisieren … Nun fehlen uns die Worte zu seinem Tod! Er war für viele mehr als ein Fachkollege, er war ein Freund, kritikfreudig und zugleich fröhlich, schwer arbeitend und doch das Leben genießend, kreativ und innovativ. Mit seiner Frau Gerdi führte er eine vorbildliche, glückliche Ehe, seinen Mitarbeitern war er ein väterlicher Chef und Freund! Ihnen allen gehört unser Mitgefühl und unsere Trauer! Wir werden ihn nie vergessen. Lieber würde Professor Weis für seinen Freund zaubern, anstatt einen Nachruf zu verfassen (S. 86). Und Prof. Gall aus Ilmenau schreibt in seinen Trauerworten von einem »Orkan, den Dr. Willing mit seinem Tod ausgelöst hat«. Er fehlt uns. Doch wie Prof. Gall sagt alle sind wir glücklich, daß wir einen großen Teil seines Lebensweges mit ihm gehen konnten …
hocherfreut …
das Leben geht immer weiter … ein Mensch muß viel zu früh gehen, zwei neue kommen auf die Welt …
Wir gratulieren dem Chefredakteur der Zeitschrift de Der Elektro- und Gebäudetechniker Andreas Stöcklhuber zur Geburt seines zweiten Sohnes Severin und begrüßen das erste Kind Philip vom Chefredakteur der Zeitschrift »Highlight« Markus Helle, das am 27. Dezember 2002 geboren wurde.
Alles Gute vor allem Gesundheit
wünscht Ihnen Ihre