| EDITORIAL: Gute Sonne, schlechte Sonne ... |
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| Licht und Schatten Lichtspiele! Dieses fotogene Schattenspiel entdeckten wir in der mittelalterlichen Stadt Regensburg, in der eine Fabrik für Herstellung der modernsten Technik entsteht (Foto: Regina Welk) |
Liebe Leserin, lieber Leser!
na, vielleicht lesen Sie diese LICHT-Ausgabe jetzt in irgendeinem Strandkorb oder Liegestuhl im Schatten. Wir haben in einigen Gesprächen nämlich erfahren, daß viele Leser ihre Fachzeitschriften im Sommer in den Urlaub mitnehmen, weil Sie dort »mal so richtig Zeit und Ruhe« zum Lesen haben.
Diese Meldung hat uns natürlich gefreut, und deshalb können Sie auch heute noch ein wenig Informationen über die Sonne lesen, womit wir natürlich hoffen, daß es für Sie ein schönes Thema und kein schmerzhaftes Erleben wird …
… Balsam für Körper und Seele …
Sonnenlicht, in Maßen genossen, wirkt vorbeugend gegen Krebs und heilt Depressionen! Von der Dosis hängt es natürlich ab, ob Sonnenschein gut tut oder schadet.
Für die Seele ist Sonne in jedem Fall Labsal! Licht bedeutet Lebensfreude.
In Deutschland leidet schon jeder Zehnte unter Winterdepression. Und eindeutig, so haben US-Forscher herausgefunden, liegt es am Sonnenmangel: im »Sonnen-Staat Florida« sind nur 4% der Menschen im Winter gedrückter Stimmung, weiter nördlich in New York sind es bereits 17% und in Alaska sogar 28%. Auch für den Körper ist die Sonne »lebenswichtig«, da in der Haut nur unter dem Einfluß von ultraviolettem Licht ein Stoff gebildet wird, der als Vorstufe des lebenswichtigen Vitamins D3 gilt, was für stabile Knochen und kontrolliertes Zellwachstum wichtig ist. Vermutlich kann es sogar die Bildung einiger Krebsarten verhindern im lichtarmen Norden kommen z.B. diese Erkrankungen häufiger vor als im sonnigen Süden. Über die Gefährlichkeit von zuviel Sonne haben wir schon im letzten Editorial berichtet: Die UV-B-Strahlung nimmt mit größerer Höhe über dem Meeresspiegel zu.. Auch im Wasser ist Hautschutz nötig: noch in einem halben Meter Tiefe kommen 60% der energiereichen UV-B-Strahlen an.
Wer auf die Bräune nicht verzichten will, sollte sich über die Stärke der Strahlung informieren, diesen aktuellen UV-Index gibt es telefonisch beim deutschen Wetterdienst oder die weltweiten Werte im Internet: www.uv-index.de. Je höher der Wert, desto mehr Schutz ist erforderlich. (Quelle: Juli-Ausgabe der »Hör Zu«)
Tageslicht am Arbeitsplatz hält gesund
Arbeitsplatzbeleuchtung S. 598617
Nicht nur die richtig genossene Sonne hält gesund, auch das Tageslicht … Wissenschaftler haben festgestellt, daß Tageslicht das Wohlbefinden steigert und die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. So ist der Krankenstand in Arbeitsstätten mit Tageslichtbeleuchtung um zehn Prozent niedriger als bei Kunstlichtbeleuchtung. Voraussetzung für natürliche, gesunde Lichtverhältnisse ist eine Beleuchtungsstärke von mind. 2500 lx. Künstlich beleuchtete Umgebungen erreichen üblicherweise höchstens 500 lx. In geschlossenen Räumen herrscht darum biologisch gesehen Nacht. Deshalb sollte soviel natürliches Licht wie irgend möglich in die Räume gelassen werden. Dabei reichen Fenster allein nicht aus, oft muß auch tagsüber zusätzlich elektrisches Licht eingeschatet werden. Oberlichter, wie z.B. Lichtkuppeln und Lichtbänder, erzeugen auch über längere Tagesperioden ein Raumlicht, das der natürlichen Beleuchtung durch Tageslicht entspricht. (Quelle: FVLR Fachverband Lichtkuppel, Lichtband und RWA e.V., Mülheim an der Ruhr)
LED das Licht für die Zukunft
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Effektvolles Foto zu einem effektvollen Thema: LED (Light Emitting Diodes) finden zunehmend ihren Einsatz in der Allgemeinbeleuchtung. Ihre Vorteile: lange Lebensdauer, hohe Stoßfestigkeit, niedriger Energieverbrauch, kleinste Größen und niedriges Gewicht. (Foto: Osram) |
LED-Technik S. 618633
Die Grundsteinlegung für ein LED-Werk von Osram in Regensburg war der Anlaß, sich einmal gründlicher mit diesem Thema zu beschäftigen und deshalb wurde es auch ein Schwerpunktthema dieser Ausgabe.
Light Emitting Diodes (LED) sind bei optimalen Betriebsbedingungen bis zu 100.000 Stunden Lebensdauer wartungsfrei anzuwenden.
Aufgrund der zahlreichen Vorteile, die diese kleinen Elemente bieten, spricht man schon von der Lichtquelle der Zukunft!
Es lassen sich noch viele weitere Vorteile aufzählen,und auch die bestehenden Unklarheiten wie z.B. widersprüchliche Angaben über die Lebensdauer werden in den nächsten LICHT-Ausgaben behandelt werden. Der Einsatz von LEDs im Kraftfahrzeugbereich und in der Signaltechnik ist lange schon bekannt, doch es gibt neue Aspekte, siehe »Straßenbahn auf leuchtenden Gleisen« (S. 618) und S. 625, doch nun wird es auch auch in der Allgemeinbeleuchtung immer spannender: »Wie man Wind zum Leuchten bringt«, zeigen wir auf S. 620, eine künstlerische Hinterleuchtung auf S. 622. Auch Sterne funkeln heller … S. 626. Auch Künstler mögen LEDs, siehe S. 648.
Nun haben wir Sie ausführlich auf die Schwerpunktthemen dieser Ausgabe eingestimmt, jetzt trinken wir erst einmal einen Cocktail Light …
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| Wir genießen erst einmal einen Cocktail »Light«, bevor wir weiter für Sie einen lesenswerten LICHT-Cocktail mixen einen Cocktail, der für jeden Leser etwas bereithält … Für Sie telefonieren, texten und trinken Monika Laser, Sigrun Heiden und Regina Welk (v. l. n. r.). »Fresh Light Design« in Bonn hält nicht nur lichtvolle Cocktails bereit, auch sprudelnde Sodaflaschen oder Perrier sind sicher ein aparter Blickfang . |
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Viel Spaß bei der Lektüre und noch einen schönen Urlaub!
Ihre

PS. Dekoratives Licht finden Sie in LICHT 9. Mehr zum Thema »LED« in LICHT 10. In dieser Ausgabe möchten wir Sie zur belektro nach Berlin locken und zeigen deshalb »Berlin im Licht« mit interessanten Objekten.