| LICHT-Galerie |
| Bild 2: Reinhard Stubenrauch vor seinen »Engeln«, es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen, es sind Kunstobjekte ganz besonderer Art. Sie werden in Edelstahl, Edelstahl blattvergoldet sowie phantasievoll kreierten Oberflächen hergestellt. | ![]() |
Regina Welk
Auf der Frankfurter Messe 1998 entdeckten wir diese liebenswürdigen Skulpturen aus Edelstahl und ihren Schöpfer. Auf der Weltlichtschau in Hannover und auch im Leuchten-Centre auf der Kölner Möbelmesse 1999 konnte man die neuen Kreationen bewundern.
Reinhard Stubenrauchs Objekte erfreuen inzwischen seit mehr als 10 Jahren ihr Publikum, und die Fan-Gemeinde wächst stetig.
Um mehr über den Designer und seine Skulpturen zu erfahren, besuchten wir ihn in seiner Ladenwohnung in der Hortensienstraße in Berlin-Steglitz. Hier im Souterrain - im Dachgeschoß wohnt er - werden die Ideen für die Modelle geboren. Doch eigentlich machte er das nicht immer ...
Eigentlich ist Reinhard Stubenrauch gelernter Kürschner und hat als Kürschnermeister an der Fachschule Meisterklassen im Schnittzeichnen unterrichtet. In seinem Atelier in Berlin-Charlottenburg stellte er seine Pelz- und Lederkreationen aus und führte erfolgreiche Modeschauen durch. Ausgestellt wurden seine edlen Werke auf den von ihm entworfenen Schneiderpuppen aus Metall.
Der Bedarf an teuren Pelzmänteln ging aus vielen Gründen zurück, der Wunsch und das Interesse an den Schneiderpuppen aus Edelstahl wuchs ...
Die Entwicklung von Reinhard Stubenrauch verlief nun ganz anders, als sie eigentlich geplant war: Vom Kürschnermeister und Modeschöpfer wurde er nun zum Künstler, zum Entwerfer phantasiereicher Skulpturen.
In dieser Zeit war er u.a. auch Mitbegründer der Berliner Off-Design-Gruppe »Berlin Form« mit rund 40 Mitgliedern. Mit ihnen zusammen stellte er auf verschiedenen Ausstellungen und Messen seine Skulpturen aus. Er ging auch als »Jung-Designer« nach Mailand und arbeitete intensiv auf dem Gebiet der plastischen Gestaltung mit Edelstahl.
Seine Skulpturen, von denen hier nur eine kleine Auswahl gezeigt werden kann, eignen sich für den privaten Wohnbereich ebenso wie für das Objekt: Der beleuchtete Käse ist sicher der leuchtende Mittelpunkt jeder privaten Party, aber auch ein aparter Gag auf dem Büffett eines Hotels. Ein Glücksschwein erfreut den Privatmann ebenso wie die Gäste eines Restaurants ... und der Schuh-Kauf ist in einem mit Edelstahl-Schuhen dekorierten Geschäft ein leichtes ...
Bild 3: Ein Glücksschwein - ebenfalls aus Edelstahl - fungiert diesmal als Brunnen. |
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| Bilder 4-6: ... in dieser Umgebung kann man gesund werden ... In der Eingangshalle der Rehabilitations-Klinik an der Ostseeküste in Graal-Müritz hat sich der Architekt für diese ausdrucksvolle Raumgestaltung entschieden. Der Vogel auf dem Nest »paßt auf seine Lichter« auf. Zahlreiche Halogenlampen setzen Akzente und erzeugen angenehmes Licht. Die dänische »kleine Meerjungfrau« in Kopenhagen inspirierte sicher zu dieser wunderschönen Skulptur aus Edelstahl, die natürlich auch für diese Gegend ideal geschaffen ist ... Umschwärmt wird sie von unterschiedlich großen Fischen mit leuchtend blauen »Lichteraugen«. |
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Auch auf dem Gebiet »Kunst am Bau« kann Reinhard Stubenrauch auf schöne Installationen hinweisen. In der Reha-Klinik finden seine Sonderanfertigungen viel Anklang (Bilder 4-5).
Die vielfältigen Figuren werden von Reinhard Stubenrauch entworfen und dann in einer Stettiner Werkstatt von polnischen Kunsthandwerkern gefertigt. Das Material Edelstahl wird dabei unterschiedlich bearbeitet, erhält verschiedenen Oberflächen bis zur Blattvergoldung.
| Bild 7: ... die Katze läßt das »Mausen« nicht - ein Lichtobjekt nicht nur für Katzenfans. | ![]() |
Bild 11: ... und mit diesem Schuh läßt sich sicher nicht nur ein Schuhgeschäft beleuchten ... | ![]() |
| Bild 8: Mäuse und Käse! Originell ist auch dieses Werk: eine leuchtende Tischdekoration, die sicher viel Anklang findet. | ![]() |
Bild 9: Auch die zahlreichen Eulen-Sammler kommen auf ihre Kosten: Besonders ausdrucksstark ist dieses Modell mit funkelnden Augen. | ![]() |
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Bild 1: ... in der orangefarbenen Glas-Kugel liegt die Wahrheit - Der »Magier« besitzt drei Halogenlampen und ist 70 cm hoch. |
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Bild 10: »Murkel« bittet um eine kleine Gabe: Auf den Messen erfreut sich dieser liebenswürdige Kerl großer Beliebtheit, er ist 30 cm groß. |
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Auf Messen und Ausstellungen, in Licht- und Einrichtungshäusern kann man seine Werke finden und kaufen, aber auch regelmäßig im Kunstkatalog »ars mundi« bewundern.
Man kann schon auf seine neuen Modelle gespannt sein, denn seine Phantasie scheint unerschöpflich ...
Fotos:
1, 2, 7-11 Regina Welk
3-6 Reinhard Stubenrauch, Berlin
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Seit Oktober 2003 präsentiert der in Berlin ansässige Designer attraktiver Metallleuchten seine Kollektionen in neuen Räumen. In der „Lichtschmiede“ in Berlin-Steglitz, Lepsiusstraße, Ecke Schildhornstraße „findet“ der Interessierte „Nemos metallene ARTgenossen “ in Stubenrauchs leuchtenden Fischen. Auch sein goldener Engel „strahlt“ vor den in gelb-orange Tönen gestalteten Atelier-Wänden.
Zum Umzug bewog den Künstler der Wunsch nach Kontakt und Austausch mit seinen Kunden, um sich von ihren Vorstellungen und Gedanken zu neuen Designs inspirieren zu lassen.
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Mehr Infos unter: www.lichtschmiede.de
Fotos: Britta Hölzemann, Berlin