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Die Neuinterpretation des Lüsters

Die Swarovski Crystal Palace Collection 2004 präsentiert vierzehn »facettenreiche« Lösungen

Anlässlich des »Salone di Mobile« – der größten internationalen Möbelmesse – stellten sich ausgewählte Designer und Künstler aus aller Welt in Mailand bereits im dritten Jahr in Folge einer besonderen Herausforderung: Es galt, die Schönheit und die technischen Möglichkeiten von Swarovski Kristall kreativ zu nutzen und innovative Formen für Kristallleuchter zu entwickeln. Zur Anregung und Unterstützung standen den Kreativen die gesamte Kollektion an Swarovski-Komponenten, die umfassenden Materialkenntnisse und das technische Know-how des Unternehmens zur Verfügung.

Das Projekt erzielte »brillante« Resultate: Vierzehn Designer zeigen insgesamt zehn facettenreiche Lösungen, jede von ihnen eine innovative und zugleich individuelle Umsetzung des Themas Licht und Kristall. Diese Kollektion ist momentan im Fendi Warehouse in der Mailänder Via Sciesa zu sehen, wo sie unter der künstlerischen Leitung des bekannten Mailänder Architekten und Produktdesigners Ferrucio Laviani installiert wurde..

 

Constantin und Laurene Boym: Crystal Rugs

Die Boyms kreierten eine verspielte Serie aus Kristallteppichen, die aus hunderten miteinander verbundenen Kristallen bestehen und in lockerem Stil über Halogenstrahlern und Kristallreflektoren hängen.
Entstanden ist ein glitzernde, kristallener Teppich.

Barber Osgerby: Supernova

Osgerby ist bekannt für seine subtile und oft zurückhaltende Designsprache. Er mixt Schlichtheit und kontrollierte Form mit dem reichhaltigen, chaotischen Glühen von Licht aus hunderten von Kristallen. Jede »Nova« ist ein Anhänger aus mundgeblasenem klarem weißem Kristall und Muranoglas, das mit 750 Swarovski-Kristallen gefüllt wird, um eine lichtbrechende Schicht zu bilden. Der mit Halogen, also reinem weißem Licht erhellte Kronleuchter erzeugt durch das weiße Glas ein weiches Aufwärtslicht. Die konvexe Kristallbasis sorgt für ein gebrochenes, gesprenkeltes Abwärtslicht: So entstehen zwei verschiedene Beleuchtungseffekte.

Ben Jakober: Bucky Life

Zur Erzeugung von Licht aus Luft verschmolz der bekannte Bildhauer Ben Jakober Glasfaser und Geometrie.
Die geodätische Form ist einem Werk von Buckminster Fuller aus den sechziger Jahren nachempfunden.
Aus 270 hohlen, transparenten Polycarbonatröhren, 36 Swarovski-Glasfaserelementen und 72 Swarovski-Kristallen wurde der Leuchter unter Einsatz modernster Materialien und Technologie als Retroform realisiert.

Ron Arad: Lolita

Ron Arad, einer der geschätztesten Designer der Gegenwart, kreierte eine klassische Kronleuchterform und verfolgte dabei zugleich einen ultramodernen Ansatz.
Sein omnidirektionales, spiralförmiges Kristall-Pixelboard mit 2100 Kristallen, 1050 weißen LEDs, einer 1 km langen, umklöppelten 9-Pol-Kabelabschirmung und 31 Prozessoren setzt neue technische Maßstäbe und ist zudem interaktiv:
Es empfängt und zeigt per SMS gesendete Textnachrichten.

David Collins und Chris Levine: Satellite

Der Innenarchitekt Collins und der avantgardistische Designer Levine entwickelten gemeinsam neue Methoden zur Erzeugung von Wechselwirkungen zwischen Licht, Form und Kristall.
Durch den Einsatz von ultraviolettem Licht und einem speziell gestalteten LED-Panel erweiterten Collins und Levine die prismatisch reflektierenden Eigenschaften des Kristalls und schufen so ein völlig neues Beleuchtungserlebnis.

Matali Crasset: Sky

Crassets modernes und zugleich vergängliches Modell betont die Leichtigkeit und Schönheit von Kristall in Form eines wolkengleichen Leuchters aus Halogenleuchten und Plexiglas.
Mit dieser fast poetischen Interpretation möchte die französische Designerin die Phantasie des Betrachters entfachen.

Ingo Maurer

Der Leuchter von Ingo Maurer, »Großmeister des Lichts«, wird mit Spannung erwartet.
Er soll die Swarovski Crystal Palace Collection durch eine magische Note bereichern.

Jeff Latham: Orchidee

Der Pariser Blumendesigner präsentiert mit »Orchidee« einen wunderschönen, organischen und zierlichen Kronleuchter aus gläsernen Orchideenstängeln und Kristalllack in violetten Schattierungen.
Der Dschungel aus Orchideen erstrahlt in einem satten Licht, das durch Glasfaserbeleuchtung und einen Halogenprojektor erzeugt wird.

Tord Boontje: Ting Ting Ting

Wie bei seinen bekannten Objekten »Blossom« und »Night Blossom« ließ sich Boontje auch diesmal von der Zerbrechlichkeit der Natur inspirieren.
Das diesjährige Modell »Ting Ting Ting« ist ein rubingeschmückter Kronleuchter aus chinesischem Lackmetall, der von weißen LEDs erhellt wird.
Zwischen schwebenden Kristallen hängen 101 Glockenspielröhren und klingen bei jeder Bewegung.

Yves Béhar: Nest

Für sein 3,7 Meter hohes Modell hat Béhar organische Formen und Kristall mit der hochmodernen Beleuchtungstechnologie von elektro-lumineszierendem Film kombiniert.
Das Ergebnis: ein hängender, glühender Kokon, umgeben von einer Haut aus Kristall, der Effekt: magisch.

Siehe auch: www.swarovskisparkles.com